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FUSSBALL-KREISKLASSE A : Osdorf II sendet deutliches Lebenssignal

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Kreisklasse A Rendsburg-Eckernförde gewann Schlusslicht Osdorfer SV II mit 7:0 im Derby gegen Holtsee. Fleckeby bleibt nach dem 1:2 gegen Rotenhof II weiter im Tief.

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erstellt am 08.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Die Situation in der Fußball-Kreisklasse A ähnelt ein wenig der Gemengelage in der 1. Bundesliga: Die führende SG BSV/EMTV (11:1 beim FC Fockbek) gibt derzeit den FC Bayern München, während am Tabellenende ein heißer Kampf um die Nichtabstiegsplätze, bei der nicht weniger als sieben Mannschaften involviert sind, entbrannt ist. Selbst Schlusslicht Eintracht Braunschweig, also der Osdorfer SV II, hat sich noch nicht aufgegeben und fertigte den SV Holtsee mit 7:0 (4:0) ab. Der TuS Rotenhof II kann nach einem 2:1 (1:0)-Erfolg beim SV Fleckeby vorläufig durchatmen.

Gettorfer SC II – Wittenseer SV          0:3 (0:0)

Die Reserve des GSC verkaufte sich gegen den Tabellenzweiten teuer, ohne sich allerdings das so dringend benötigte Erfolgserlebnis holen zu können. „Der Leistungsabfall durch einige Auswechselungen in der 2. Halbzeit war einfach zu gravierend, um für eine positive Überraschung zu sorgen“, sagt Gettorfs Trainer Karsten Bengius. Seine Elf überzeugte vor der Pause sowohl kämpferisch als auch läuferisch. Der verdiente Lohn: Ein torloses Remis beim Halbzeitpfiff. Am Ende bewahrte GSC-Schlussmann Aiko Petersen sein Team jedoch vor einer noch höheren Niederlage.

 

Tore: 0:1 Torben Wulf (55.), 0:2, 0:3 Kim-Patrick Asseln (65., 80.)
Gelb-Rote Karte: Christopher Schulz (70., Foul, GSC)
Bes. Vorkommnis: Petersen (GSC) hält Foulelfmeter (85.).


SV GW Todenbüttel – FSV Friedrichsholm     6:0 (2:0)

Ähnlich torreich wie das Hinspiel (4:4) ging es auch diesmal aus. Allerdings begegnete man sich dieses Mal nicht auf Augenhöhe, auch wenn Todenbüttels momentan verletzter Keeper Patrick Pohlmann einschränkt: „Erst nach dem 3:0 (64., d. Red.) war der Widerstand der Gäste gebrochen“. Nach dem Blitzstart durch Marcel Koppe (3.) entwickelte sich eine kampfbetonte und relativ ausgeglichene Partie, in der sich kaum nennenswerte Möglichkeiten ergaben. Die Grün-Weißen sind nach diesem klaren Sieg das einzige Team aus dem Rendsburger Raum, das in den Kampf um die Aufstiegsplätze noch einmal eingreifen könnte.

 

Tore: 1:0 Koppe (3.), 2:0 Jannes Backenhaus (45.), 3:0 Koppe (64.), 4:0 Backenhaus (73.), 5:0 Claas Wetzel (83.), 6:0 Björn Lindner (90.).


FC Fockbek – SG BSV/EMTV          1:11 (1:5)

Die Fockbeker kamen gegen den Ligaprimus böse unter die Räder. FC-Sprecher Steffen Sievers: „Über das Torverhältnis werden wir den Klassenerhalt wohl nicht sichern können“. Besonders der Präsenz von Stefan Truelsen hatten die Hausherren nichts entgegen zu setzen. „Der erlebt ja seinen gefühlt 20. Frühling. So ein Denker und Lenker fehlt unserer Mannschaft“, lobt Sievers den Spielertrainer der Gäste, der nach einem Doppelpass das frühe 0:1 markierte (4.). Auch wenn der Tabellenführer einige gute Chancen der Heimelf zuließ, zeigten sie sich insgesamt sehr stabil. „Die stehen völlig zurecht da oben“, findet Sievers, der zu allem Überfluss auch noch eine tiefe, mehrere Zentimeter lange Risswunde direkt über dem Knie von Dahud Abdel-Razzaq zu beklagen hatte.

 

Tore: 0:1 Truelsen (4.), 0:2 Lennart Stock (20.), 0:3 Andre Kimitta (23.), 0:4 Stock (35.), 1:4 Timo Hilbert (36.), 1:5, 1:6 Florian Großschmidt (45.+4, 52.), 1:7 Mirco Marten (55.), 1:8 Großschmidt (75.), 1:9, 1:10 Marten (82., 88.), 1:11 Björn Geng (90.+4).


SSV Bredenbek – SV Felm             2:5 (2:2)

Da stellen die Felmer aufgrund von Personalproblemen ihren Torschützen vom Dienst, Christopher Grube, ins Tor, und erzielen trotzdem noch fünf Treffer. Das kann man sich aber schon mal leisten, wenn man einen Henrik Listner in seinen Reihen hat. Er langte gleich vier Mal hin. „Das Halbzeitergebnis von 2:2 entsprach zunächst dem Spielverlauf und ging absolut in Ordnung. Nach dem Wechsel haben wir uns dann zwei dumme Fouls im Strafraum geleistet, die zu unstrittigen Strafstößen führten“, nennt SSV-Betreuer Marco Holste die Ursachen für die spätere Niederlage. Richtig gut fand er die Leistung von Schiedsrichter Björn Schröder, der nicht so inflationär mit Karten wedelte wie andere seiner Zunft.

Tore: 0:1 Christian Beckmann (7.), 1:1 Sven-Ole Schwanebeck (16.), 2:1 Philipp Möller (19.), 2:2, 2:3, 2:4, 2:5 Listner (40., FE, 65., FE, 80., 83.).


TSV Rieseby – Eckernförde IF        1:1 (0:1)

Keinen Zweifel will man beim Aufsteiger nach dem überraschenden Rücktritt von Sönke Burkowski daran aufkommen lassen, die Saison nicht vernünftig zu Ende spielen zu wollen. Gegen den Aufstiegsaspiranten lieferte man mit dem Unentschieden den ersten Beweis. „IF ist zu fahrlässig mit seinen vielen Chancen umgegangen. Das haben wir durch das 1:1 (68., d. Red.) von Christian Kressler bestraft“, bilanziert Interims-Coach und Spieler Thorsten Hauns. Ob es für ihn ein weiteres Engagement als Übungsleiter über das Saisonende hinaus geben wird, ist noch offen. „Mal sehen, wie es läuft und ob uns die Zusammenarbeit gefällt“, sagt Obmann Björn Fischer unverbindlich.

Tore: 0:1 Jannick-Petrick Echigbue (16.), 1:1 Kressler (68.).
Gelb-Rote Karte: Heiko Otto (90.+5; Schiedsrichterhäme; TSV)


SV Fleckeby – TuS Rotenhof II        1:2 (0:1)
Der SV Fleckeby kommt nicht aus der Talsohle heraus. Selbst eine doppelte Überzahl nach zwei Gelb-Roten Karten konnten die Cassini-Schützlinge nicht nutzen. „In der Hinrunde hätten wir so ein Spiel gewonnen. Es fehlt momentan aber einfach an elementaren Dingen“, vermisst der Coach die Geduld und die Cleverness, mit so einer komfortablen Situation umzugehen. Zwar besaßen die Gastgeber über weite Strecken die Spielkontrolle, doch letztlich fehlte die Durchschlagskraft. Der TuS präsentierte sich dagegen kaltschnäuzig und schaffte mit neun Mann das vorentscheidende 0:2 durch Patrick Nemec (70.). „Weitschüsse waren anschließend das falsche Mittel, um diesen Rückstand wett machen zu können“, moniert Cassini.

 

Tore: 0:1 Dennis Schulz (40.), 0:2 Nemec (70.), 1:2 Keven Neumann (71.).
Gelb-Rote Karten: Markus Passig (55., Meckern, TuS), Yannick Zirke (64., Foul, TuS).


Osdorfer SV II – SV Holtsee            7:0 (4:0)

Hoch motiviert lief der Tabellenletzte im Derby zur Höchstform auf. „Endlich haben wir, mit Ausnahme einer kleinen Schwächephase, über die volle Distanz konstant gut gespielt“, freut sich Trainer Mike Lindner. Schon nach einer Minute zappelte der Ball durch einen Treffer von Kjell Smit im Gästegehäuse. Bester Mann auf dem Platz war Nils Schulz, der nicht nur schnell das 2:0 nachlegte (3.), sondern auch die letzten beiden Treffer erzielte. „Es war insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung. Offensichtlich hilft es uns tatsächlich, wenn wir nur noch von Spiel zu Spiel denken“, will Lindner weitere Großtaten nicht ausschließen.

Tore: 1:0 Smit (1.), 2:0 Schulz (3.), 3:0 Daniel Drews (25.), 4:0 Nick Dolenga (30.), 5:0 Stefan Kohlmann (58.), 6:0, 7:0 Schulz (62., 74.).


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