touristisches netzwerk : Ortsplan Gemeinde Damp A bis Z

Präsentieren den „Ortsplan Gemeinde Damp A bis Z“ (v. l. oben nach l. unten): Max Triphaus (Geschäftsführer Ostseefjord Schlei), Uwe Erichsen (Amt Schlei-Ostsee), Bürgermeister Horst Böttcher und Mandy Lenz (Projektmanagerin Ostseefjord Schlei).
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Präsentieren den „Ortsplan Gemeinde Damp A bis Z“ (v. l. oben nach l. unten): Max Triphaus (Geschäftsführer Ostseefjord Schlei), Uwe Erichsen (Amt Schlei-Ostsee), Bürgermeister Horst Böttcher und Mandy Lenz (Projektmanagerin Ostseefjord Schlei).

Mit der Unterstützung der Ostseefjord Schlei GmbH gibt Damp erstmals eine zusammenhängende Karte in einer Auflage von 50 000 Stück heraus. Das ist der erste Schritt zur qualitativen Verbesserung der touristischen Zusammenarbeit der Gemeinde.

shz.de von
28. Juli 2015, 04:22 Uhr

Wo ist der nächste Friseur? Wo kann ich mich mit Lebensmitteln versorgten? Welche Freizeitangebote kann ich meinen Kindern bieten? Wo finde ich einen Zahnarzt? Auf diese und andere Fragen findet der Urlauber in der Gemeinde Damp ab sofort eine Antwort, ohne sich im Internet durch mehrere Websites quälen zu müssen. Noch rechtzeitig für diese Saison präsentiert die Gemeinde den „Ortsplan Gemeinde Damp von A bis Z“. Aufgeteilt in die Kategorien Übernachtung, Gastronomie, Aktiv (Freizeit & Sport), Gesundheit, Versorgung und Kirchen bietet er dem Urlauber eine Komplettübersicht über das gesamte touristische Angebot.

Bürgermeister Horst Böttcher, ein entschiedener Förderer des Tourismus in seiner Gemeinde, zeigt sich stolz angesichts des schnellen Erscheines des Ortsplans nur wenige Wochen nach dem Beschluss der Gemeindevertretung. „Der Ortsplan ist der erste Meilenstein für eine verbesserte Zusammenarbeit und Vernetzung in unserem touristischen Marketing“, erklärt Böttcher. In einer Auflage von 50  000 Stück bietet er den Urlaubern 67 Tipps – von Übernachtungsmöglichkeiten bis hin zum Bäcker. Im Vergleich zu früheren Zeiten strebe die Gemeinde eine viel offensivere gegenseitige Zusammenarbeit der Touristik-Anbieter untereinander an – ein Konkurrenzgedanke sei fehl am Platz, wolle man die Qualität der Vernetzung zum Wohl des Urlaubers verbessern. Die schnelle Realisierung des Projekts sei nur mithilfe der Ostseefjord Schlei möglich gewesen, so Böttcher. Damp sei im Bereich der Ostseefjord Schlei der stärkste Standort, sagt der Geschäftsführer der Ostseefjord Schlei, Max Triphaus. Und dennoch habe bislang eine Karte zur Orientierung gefehlt. Das nötige Know how für die Herstellung stellte die Projektmanagerin im Print-Marketing-Bereich, Mandy Lenz. Auf der Vorderseite werden eine Anfahrtsskizze zur Gemeinde und Ortspläne von Vogelsang-Grünholz und Damp gezeigt – beim letzeren ist der Bereich von Schubystrand im Norden bis zum Strand Fischleger im Süden ebenfalls zu sehen. Der Rückseite sind 67 Adressen und Telefonnummern der unterschiedlichsten Anbieter zu entnehmen. Da man den Ortsplan nicht nur für die Urlauber, sondern für die Anbieter selbst auch kostenfrei gehalten habe, seien viele der Aufforderung, sich zu melden, gefolgt, so Triphaus. Bereits jetzt habe man bei 80 Prozent der Anbieter den Plan verteilt, der auch in den Tourismusinformationen in Kappeln, Schleswig und Süderbrarup ausgelegt werde.

Ein dreiminütiger Imagefilm über die Gemeinde, der zurzeit gerade produziert wird, bildet den zweiten Meilenstein in der neuen Ausrichtung der touristischen Vermarktung. Als dritter Meilenstein sei eine qualitative bessere Vernetzung das Ziel, so Böttcher. So soll jeder Anbieter auf Wunsch mit dem Imagefilm und dem Gästeinformationssystem der Gemeinde vernetzt werden. Insgesamt sind im Haushalt 18  000 Euro für diese Projekte vorgesehen.

Langfristig plant der Bürgermeister die Einführung einer Betten-/Übernachtungssteuer, um eine Finanzquelle für die Förderung des Tourismus in der Gemeinde zu generieren. Ein entsprechendes Schreiben an die Gemeindevertreter als Anregung sei bereits unterwegs, erklärt Horst Böttcher.

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