Orkantief „Christian“: Zwei Tote im Norden – Verletzte in Eckernförde

Eingestürzt – eine mehrere hundert Jahre alte Scheune in Rieseby hielt dem Winddruck nicht stand.
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Eingestürzt – eine mehrere hundert Jahre alte Scheune in Rieseby hielt dem Winddruck nicht stand.

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29. Oktober 2013, 00:34 Uhr

Bäume stürzten um, Dachteile flogen umher, Züge rollten nicht mehr, der Strom fiel in vielen Ortschaften aus, Handys hatten kein Netz. In Flensburg wurde ein Mann von einem Baum erschlagen, in Heiligenhafen eine Frau von einer einstürzenden Mauer getötet. Verletzte gab es auch in Eckernförde. Das Orkantief „Christian“ legte gestern den Norden lahm. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 173 Stundenkilometern fegte der erste schwere Herbststurm über das Land, richtete massive Schäden an und sorgte für Chaos auf Schienen, Straßen und Inseln. Der komplette Regionalverkehr der Deutschen Bahn und der NOB wurde eingestellt. Bei der Polizei waren alle Kräfte im Einsatz. Ebenso leisteten die Feuerwehren Schwerstarbeit.

In Eckernförde war die B 76 Stunden wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Im Wiesenredder fiel ein Baum auf ein Haus, am Dr.-Karl-Möller-Platz und am Noorwanderweg zerstörten umgestürzte Bäume mehrere Autos. Im Kreisteil Eckernförde hatten die Einsatzkräfte so viel zu tun wie noch nie in diesem Jahr. Auf Gut Krieseby, Gemeinde Rieseby, zerstörten die Böen eine mehrere hundert Jahre alte Scheune. Seiten 4, 13 und 15

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