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Festzelt im Gewerbegebiet Grasholz : Oktoberfest „a Mordsgaudi“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

3000 Gäste feiern beim zweitägigen Eckernförder Oktoberfest im Festzelt im Gewerbegebiet Grasholz. Die bayrische Band „Die Ganoven“ sorgt für großartige Stimmung.

Eckernförde | Der Boden bebt, die Menge kocht. Im Finkenweg brach am Wochenende das bayrische Fieber aus. Rund 3000 Menschen besuchten das 8. Eckernförder Oktoberfest (EOF) und feierten stilecht in Lederhose und Dirndl. Geboten wurde einiges: Mehrere tausend Liter des originalen Hofbräu-Bieres, „Weißwürschte“ und Volksmusik. Die im vergangenen Jahr angekündigte Delegation des renommierten Brauhaus „Hofbräu“ kam leider nicht zum Anstich am Freitag. „Das große Interesse besteht weiterhin, deswegen hoffen wir im nächsten Jahr auf diese Ehre,“ berichtet Mitorganisator Björn Gallenkamp. Am Eröffnungsabend am Freitag sorgte das DJ-Duo „Chaos Brothers“ für gute Stimmung.

Am Sonnabend heizte dann die bayrische Band „Die Ganoven“ die Menge an. „Die Hände nach oben,“ spornte Keyboarder Peter die Fans der bajuwarischen Gemütlichkeit an. Spätestens nach dem Lied „Das rote Pferd“ war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Nicht nur auf der Tanzfläche, sondern auch auf den Tischen und Stühlen wurden ausgelassen getanzt. Die langen Bierbänken wackelten ordentlich, hielten aber problemlos springende Feierwillige aus. Die schnellen Liedwechsel brachten den Boden zum Beben. Es wurde geschunkelt, gesungen und geklatscht.

„Die Stimmung ist hier wie bei uns im Karneval,“ sagt die gebürtige Brasilianerin Aline Döring. Zusammen mit ihren zwei Freundinnen besucht sie zum zweiten Mal das Oktoberfest. Für dieses Event wurde extra ein neues Dirndl gekauft. Optisch überzeugten ebenso die Männer an diesem Abend: Viele waren stilecht mit Lederhosen und karierten Hemden gekleidet.

Eine Höchstleistungen erbringen an diesem Abend die zahlreichen Mitarbeiter. Nicht immer ganz einfach, den feiernden Gästen mit den schweren Maßkrügen auszuweichen. Für Kellnerin Kimberly Stoffer aus Kiel ist der Abend dennoch „heimelig“. Seit fünf Jahren arbeitet sie im Bayernzelt auf der Kieler Woche. „Im Gegensatz dazu, ist es hier fast schon gemütlich,“ sagt die 23-Jährige. Das Publikum sei zudem sehr sympathisch. Auch Event-Fotograf Michael Holzem arbeitet gerne auf dem Oktoberfest in Eckernförde: „Die Feierkultur im Norden ist ja relativ einfach. Besondere Veranstaltung wie diese stechen deshalb aus der Menge heraus.“


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