OIC: Skulpturen aus Meeresmüll

Das Team von „Kreative Küste“ (v. l.): Adina Arth, Gulnara Maguzumova, Kevin Schröder, Daniela Herrmann, Anisja Obermann und Leslie Matthiesen.
Das Team von „Kreative Küste“ (v. l.): Adina Arth, Gulnara Maguzumova, Kevin Schröder, Daniela Herrmann, Anisja Obermann und Leslie Matthiesen.

Studenten-Projekt zum Thema „Plastik in den Meeren“

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30. Mai 2018, 06:48 Uhr

Seit April setzen sechs Studierende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein Bildungsprojekt zum Thema „Plastik in den Meeren und dessen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt“ um. Im Verlauf ihres Pilotprojekts, das von April bis September stattfindet, arbeiten die Studenten mit zwei 4. Klassen der Goethe-Grundschule in Kiel zusammen. Vom 16. bis 24. Juni werden von den Kindern gebastelte Skulpturen aus Plastik im Ostsee Info-Center in Eckernförde ausgestellt.

Die Studentengruppe vermittelt den Schülern nicht nur, welche Gefahren durch Plastikmüll in den Meeren entstehen, sondern arbeitet auch an ihrem Plastik-Verbrauch im Alltag. Danach werden die Studenten von „Kreative Küste“ mit den Kindern Skulpturen aus Plastikmüll aus dem Meer basteln. Dieser wurde ihnen von dem Projekt „Fishing for Litter“ zur Verfügung gestellt. „Dank ’Fishing for Litter’ ist es uns möglich, mit den Kindern Skulpturen aus richtigem Meeresmüll zu gestalten und diese dann in unserer Ausstellung im Ostsee Info-Center zu präsentieren“, erklärt Kevin Schröder, Student der Umweltwissenschaften und studentischer Mitarbeiter am Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, von dem das Studienprojekt unterstützt wird.

Die Ausstellung steht ganz unter dem Motto „Plastik in den Meeren“. Am Sonnabend, 16. Juni, wird die Ausstellung um 14 Uhr von dem Projektteam eröffnet, die Eröffnungsrede wird um 14.30 Uhr gehalten. Danach können sich die Besucher auf verschiedene Aktionen und Informationen freuen und die fertigen Plastik-Skulpturen der Grundschüler begutachten.

In der folgenden Woche besteht weiterhin die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen und den eigenen Plastik-Konsum zu hinterfragen. Für den Besuch der Ausstellung gelten die normalen Eintrittspreise für das Ostsee Info-Center.

>Weitere Informationen finden Interessierte auf der Projektseite www.kreative-kueste.de

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