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Eckernförder Zeitung

18. Dezember 2017 | 23:31 Uhr

naturnah : Ökologischer Wandel im Kleingarten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die grasbewachsenen Wege, die Vielfalt an Vögeln, die Schafe, die als natürliche Rasenmäher auf einigen Parzellen für Ordnung sorgen – der ökologische Wandel im Kleingartenverein bescherte den Mitgliedern den zweiten Platz auf Kreisebene.

shz.de von
erstellt am 25.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Auf den zweiten Platz im Kreis Rendsburg-Eckernförde schaffte es der Kleingartenverein von 1947 beim Wettbewerb des Kreisverbandes um die schönste Anlage im Jahr 2013. „Und das unter 25 Mitbewerbern“, erklärte der Vorsitzende Max Theodor Rethwisch stolz auf der Jahresversammlung. Nur ein Punkt habe zum ersten Platz gefehlt.

„Die Richter haben bei uns den ökologischen Wandel gesehen. Wir haben der Natur mehr Luft gelassen“, berichtete Rethwisch weiter. Die grasbewachsenen Wege, die Vielfalt an Vögeln, die Schafe von Eckhard Schuster, die als natürliche Rasenmäher auf einigen Parzellen für Ordnung sorgen, aber auch das harmonische Miteinander der Mitglieder untereinander schaffe ein rundes Gesamtbild, erklärte er. Als schönster Garten in der Osdorfer Anlage fiel der Kommission der von Maria Werchowod ins Auge. Das ausgeglichene Verhältnis zwischen Blumen, Obst und Gemüsekulturen sowie das große Treibhaus haben überzeugt. „Ich nenne sie Mutter Garten. Immer wenn ich auf die Anlage gucke, ist sie schon da“, lobte der Vorsitzende. „Ich werde mir Mühe geben, dass alles so bleibt“, erklärte die Kleingärtnerin, die mit einer Urkunde ausgezeichnet wurde.

In diesem Jahr wird der Verein nicht mehr an den Wettbewerben teilnehmen, denn die Mitglieder haben sich entschieden, aus dem Verband auszutreten. Anstelle dessen werden sie sich untereinander benoten und mit Sachpreisen für ihre Gartenarbeit belohnen. Wichtig sei aber heute nicht mehr das akkurate Kleingärtnertum, erklärte der Vorsitzende. Natürlich solle die Parzelle gehegt und gepflegt werden, aber es solle Zeit für Entspannung, Sonnenbad und Grillabend bleiben. „Das ist der Trend“, so Rethwisch. Er wurde bei den Wahlen als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt.

Es sind noch zwei Parzellen in der Kleingartenanlage an der Dänischenhagener Straße frei. Das Sommerfest wird in diesem Jahr am 5. Juli gefeiert.

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