2. HANDBALL-BUNDESLIGA : „Oberwolf“ soll Sieg geschenkt werden

Ungewöhnlicher Termin mitten  in der Woche: Ruhne Dahmke reist heute mit dem TSV Altenholz zu Eintracht Hildesheim.
Ungewöhnlicher Termin mitten in der Woche: Ruhne Dahmke reist heute mit dem TSV Altenholz zu Eintracht Hildesheim.

In der 2. Handball-Bundesliga spielt der TSV Altenholz heute Abend, am 45. Geburtstag von Trainer „Pitti“ Petersen, an dessen alter Wirkungsstätte in Hildesheim. Seine Mannschaft will ihn mit zwei Punkten beschenken.

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06. November 2013, 07:54 Uhr

Für die Handballer des TSV Altenholz beginnt heute Abend wieder der Alltag. In der 2. Bundesliga der Männer geht es zur heimstarken Eintracht Hildesheim. Anwurf ist um 19.30 Uhr. Für die Wölfe, die bisher auswärts noch nichts gerissen haben ist das eine ganz schwere Aufgabe.

„Altenholz hat auswärts zwar schon gute Spiele abgeliefert, doch es war noch nichts Zählbares dabei“, weiß „Mr. Eintracht Hildesheim“ Gerald Oberbeck, der vermutet, dass es der jungen Mannschaft von TSV-Trainer Klaus-Dieter Petersen vielleicht noch an der nötigen Kaltschnäuzigkeit fehlt.

Die „Wölfe“ wissen, dass es für ihren Coach ein ganz besonderer Tag ist. „Pitti“ feiert seinen 45. Geburtstag. Gerne würden ihm seine Spieler zwei Punkte zum Geschenk machen, doch das wollen andere verhindern. „Auch wenn Pitti hier in Hildesheim an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt und auch viele Freunde in Hildesheim hat – für diese 60 Minuten ruht die Freundschaft“, wird es, so versichert Gerald Oberbeck, kein Geschenk in Form von Punkten geben.

Nach der Niederlage gegen Aue brennen die Wölfe auf Wiedergutmachung. Will man in Hildesheim gewinnen, muss 60 Minuten das Tempo hochgehalten werden. Doch Hildesheim ist in eigener Halle überaus stark einzuschätzen. Die Heimerfolge über den HC Erlangen, TuSEM Essen, ASV Hamm-Westfalen und die SG Leutershausen sprechen Bände.

In Hildesheim treffen die „Wölfe“ zudem auf einen alten Bekannten: Dennis Klockmann, vor Jahren selbst noch bei den „Wölfen“, hütet nun das Tor der Eintracht, die international sehr gut aufgestellt ist. Nachdem nun auch noch mit Damien Kabengele ein Bundesliga erfahrener Rückraumspieler hinzukam, stehen allein sieben internationale Profis in den Reihen der Hildesheimer. Diese Phalanx soll erst einmal durchbrochen werden.

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