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Eckernförder Zeitung

17. Oktober 2017 | 14:12 Uhr

Oben wird gearbeitet und unten geschossen

vom

Unterirdische Kleinkaliberanlage der Sportschützen Güby-Borgwedel wird umfangreich saniert

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Güby | Schon gut 300 Stunden haben die Mitglieder des Sportschützenvereins Güby-Borgwedel auf der Baustelle beim Schützenheim verbracht. Einige Stunden werden noch dazukommen, um die Sanierung des unterirdischen Kleinkaliberstandes bis zum Trainingsauftakt am 14. August weitestgehend zum Abschluss zu bringen. Aber auch trotz der schweren Maschinen und umfangreichen Erdarbeiten musste der Schießbetrieb auf der 50 Meter langen Anlage nur kurzzeitig ganz eingestellt werden. "Oben wurde gearbeitet, unten geschossen", sagt Heinrich Lausen. Der Vereinsvorsitzende ist einer von rund 20 engagierten Helfern, die bei der Sanierung mitanpacken. "Die Kleinkaliberbahn war undicht", berichtet er, "in der Anlage sammelte sich Feuchtigkeit." Im Zuge der Sanierung sei die Anlage auch gemäß der neuesten Richtlinien modernisiert worden.

Mitte Juli begannen die Arbeiten. Die Anlage wurde freigelegt, so dass das Mauerwerk trocknen konnte. Nach einem ersten Grundierungsanstrich, folgte eine Bitumenbeschichtung und abschließend eine Folie zum Schutz vor eindringender Nässe. In dieser Woche hat die Fleckebyer Tiefbaufirma Matthiesen wieder mit dem Verfüllen des Schießkanals begonnen.

In Kürze soll die Oberfläche teils asphaltiert und teils mit Rasengittersteinen versehen werden. "In dem Kiesbett hat sich immer das Wasser gesammelt", sagt Lausen, der insbesondere für die Pflasterarbeiten wieder auf viele Helfer hofft, um die Kosten für den Verein möglichst gering zu halten.

Von der Gemeinde Güby erhält der Verein einen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro sowie einen zinslosen Kredit über 10 000 Euro. Der Landessportverband hat einen Zuschuss von 20 Prozent der Kosten zugesagt, voraussichtlich etwa 4200 Euro. Der Vereins selbst wird Eigenmittel in Höhe von rund 5000 Euro einbringen.

Mit der Sanierung der Kleinkaliberanlage geht der gut 90 Mitglieder starke Verein bestens vorbereitet aus der Sommerpause. Der Trainingsbeginn wurde um eine Woche auf den 14. August verschoben. "Am 6. September tragen wir das Gildepokalschießen aus", kündigt Lausen an. Bei der 14. Auflage gehen neben den Gastgebern die Gilden aus Borgwedel, Fahrdorf, Geltorf, Saar, Hummelfeld, Götheby und Fleckeby an den Start.

Auf gute Beteiligung hofft der Vorstand auch beim Erste-Hilfe-Training am 26. Oktober sowie beim Erste-Hilfe-Kursus am 16./17. November in Güby. Für beide Kurse sind noch Plätze frei.

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