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feuerwehren proben den Ernstfall : Nur eine Übung: Feuer in der alten Schlachterei

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Alarmübung der Freiwilligen Feuerwehren Fleckeby, Kosel und Bohnert

„Feuer mittel, vermisste Personen unbekannte Zahl“ – ein Meldefax mit diesen Informationen von der Leitstelle erreichte die Freiwillige Feuerwehr Fleckeby am Donnerstagabend. Auch über Meldeempfänger und Sirene wurden die Kameraden alarmiert. Im Gebäude der alten Schlachterei war ein Feuer ausgebrochen. Schnell eilten die Brandschützer zum Einsatzort. Auch die Freiwillige Feuerwehren aus Kosel und Bohnert waren alarmiert. Gut 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Zum Glück war der Einsatz, zu dem die Brandschützer gerufen wurden, nur eine Alarmübung. Bescheid wussten lediglich drei Kameraden, darunter Fleckebys Wehrführer Ralf Dibbern und der Wehrführer der Feuerwehr Kosel, Marco Wolfmüller. Die Feuerwehrleute sollten das Gefühl eines richtigen Einsatzes bekommen, erklärte Ralf Dibbern. Auf diese Weise könne überprüft werden, wie die sie im Ernstfall agieren.

„Die Idee hatten wir schon länger, weil das Gebäude leer steht“, sagte Dibbern, der bei der Übung der Einsatzleiter war. Denn das Üben in einem unbewohnten Gebäude hat einige Vorteile: Der Angriffstrupp konnte mit C-Schläuchen unter Wasserdruck ins Gebäude. Bei bewohnten Häusern ist die Gefahr, dass Wasser ausläuft, zu groß. Zudem konnten die Einsatzkräfte das Öffnen von Türen mit einem so genannten Hallion-Tool, einem Brecheisen, trainieren.

Nach der Übung war Ralf Dibbern zufrieden: „Es ist ruhig und sachlich abgelaufen“, zog der Wehrführer aus Fleckeby ein Fazit. Auch die Verständigung über Funk habe funktioniert.

Dass mehrere Feuerwehren zusammen üben, sei sehr wichtig: „Jeder arbeitet anders. Es ist wichtig, die Arbeitsweisen des anderen kennenzulernen und miteinander zu arbeiten.“

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