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Hilfe für Kinder in Not : Nordlichter helfen jungen Farmern

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Arbeitskreis Hüttener Berge der Kindernothilfe unterstützt Schulprojekt in Uganda. Das Taam sammelt weiter Sachspenden für Flohmärkte

von
erstellt am 11.Jan.2014 | 08:00 Uhr

Hummelfeld | Vielen Kindern konnten die Nordlichter Hüttener Berge in den vergangenen Jahren helfen. Seit der Gründungs der Gruppe 2009 haben die ehrenamtlichen Helfern bei zahlreichen Aktionen und durch Spenden rund 76 000 Euro sammeln können. Die Nordlichter sind eine Ortsgruppe der Kindernothilfe, die als eingetragener Verein dem Diakonischen Werk der Kirche in Deutschland angeschlossen ist. Aktuell gehören den Nordlichtern die beiden Hummelfelder Angela und Sven Hippert, Anne und Dennis Beeck aus Fleckeby, Birte Boche aus Schönberg, Maike Schulz aus Büdelsdorf, Dörte Sievers aus Elsdorf-Westermühlen, Regine
Borkowski aus Osterrönfeld und seit kurzem die Kielerin Maike Witt an.

Seit über 20 Jahren unterstützt die Kindernothilfe das Eastleigh Community Centre (ECC) in Kenia. Das ECC liegt in einem Slumviertel von Nairobi. Es unterhält Kindergärten, Grundschul- und Ausbildungsplätze, wodurch diese Kinder eine Chance auf eine Schul- und Berufsausbildung erhalten. Die Kinder und Jugendliche bekommen regelmäßige Mahlzeiten, werden medizinisch versorgt und betreut. Allein für das Projekt warben die Nordlichter Spendengelder in Höhe von gut 35 000 Euro ein. „Da das ECC mittlerweile ohne unsere Unterstützung auskommt, haben wir uns ein neues Projekt gesucht“, teilte Angela Hippert mit. Fündig wurden sie bei der Kitovu Mobile Farm School in Uganda. „Kitovu Mobile ist eine mobile Farmschule, die zu den Familien auf die Dörfer fährt und den Jugendlichen eine mehrjährige Ausbildung in der Landwirtschaft ermöglicht“, so die Sprecherin der Nordlichter. Fruchtbare Böden gäbe es genug, nur das Wissen, wie man eine gute Ernte einfahren kann, wovon die Familie ausreichend ernährt wird, fehle. „Durch Kitovu Mobile wachsen die Jugendlichen zu selbständigen Erwachsenen heran.“ Sie könnten selbst für sich und ihre Geschwister sorgen. „Dies ist die Hilfe zur Selbsthilfe, die wir gern unterstützen“, betont die Hummelfeldern. Uns ist wichtig, Kindern eine Chance zu bieten, die in viel schwierigeren Lebensumständen leben als wir hier.

Maike Witt war im September 2013 für drei Wochen in Uganda, um sich vom Erfolg des Projektes mit eigenen Augen zu überzeugen. „Dass die Kinder dort auch in einfachsten Verhältnissen glücklich sein können und ihre Dankbarkeit für unsere Unterstützung werde ich immer in Erinnerung haben“, sagte sie nach ihrer Rückkehr.

Haupterlösquelle für die Nordlichter aus den Hüttener Bergen sind die Flohmärkte, auf denen sie Sachspenden in wertvolle Euro für die Kindernothilfe umwandeln. Für die Büchermärkte werden jegliche Arten von Büchern, egal wie alt oder jung, egal welches Genre, ob Taschenbuch oder gebundenes Buch, gesucht. „Für die Babybörsen in Eckernförde und Rendsburg sammeln wir gut erhaltene, aktuelle Bekleidung sie Kinderbekleidung in den Größen 50 bis 128“, sagt Angela Hippert. Neben Kinderbüchern und Hörspielkassetten verkaufen sie auch CDs und DVDs sowie Schwangerschaftsmode.

Im vergangenen Jahr waren die Nordlichter auf sieben Flohmärkten und elf Babybörsen mit einem Stand vertreten. Beim Sommerflohmarkt in Rendsburg brachte die Gruppe es auf 30 Meter Standfläche. Dies sei nur möglich durch das große Angebot an Sachspenden und die Unterstützung der Stadt Rendsburg bei den Standgebühren sowie die Hilfe der Baumärkte Siemsen in Eckernförde sowie Bauhaus in Kiel, die das Team mit Klapptischen und Kisten unterstützt haben.


>Spendenkonto bei der Förde Sparkasse Kiel, Nr. 1000839173 BLZ 21050170. Weitere Informationen bei Angela Hippert Tel. 04353/991710; oder per Mail: nordlichter@kindernothilfe.net.


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