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Die „Artemis“ ist da : Nordkirchenschiff ankert im Hafen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Heute gibt es an Bord und auf der Kirchenmeile am Hafen ein buntes Programm für Jedermann: Musik, Gespräche und Aktionen.

Eckernförde | „Der Weg von Laboe war ja nicht so weit, aber wunderschön“, sagt Peter Schulze, der bei der Nordkirche zusammen mit seiner Kollegin Antje Dorn für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Gestern Nachmittag hat das Nordkirchenschiff „Artemis“ seinen Zielhafen Eckernförde erreicht. Um 9 Uhr morgens hatte der 59 Meter lange Dreimaster den Hafen in Laboe verlassen. „Heute morgen konnten wir unter Segeln die Förde verlassen, das war sehr schön“, sagt Schulze. Auf der knapp siebenstündigen Fahrt nach Eckernförde wurden drei Andachten gefeiert. Mit an Bord war der Posaunenchor Suchsdorf, der die Fahrt ins Ostseebad musikalisch untermalte. Die gleiche musikalische Idee hatte der Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde, der die „Artemis“ im Innenhafen begrüßte. Am Hafen hatten sich Vertreter der Posaunenchöre Borby, St. Nicolai, Krusendorf, Hütten und Rendsburg versammelt, um dem Nordkirchenschiff einen gebührenden Empfang zu bereiten.

Auch Propst Sönke Funck und Bürgermeister Jörg Sibbel warteten im Eckernförder Nieselregen. „Ihr bringt mit dem Schiff die Gedanken der Reformation in die Häfen“, betonte Sibbel und bezog sich dabei auf die weitere Reise des Nordkirchenschiffes. Vier Wochen lang wird der Segler auf See sein und steuert auf seiner Fahrt 14 Häfen an Nord- und Ostsee an. Beenden wird es seine Reise am 29. Juli in Hamburg. „Besonders toll wird allerdings die Tour nach Helgoland. Unter vollen Segeln auf hoher See“, sagte Schulze.

Doch die nächsten zwei Tage verbringt der imposante weiße Dreimaster in Eckernförde. Der Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde hat zu diesem Ereignis einiges geplant. So ist vom Liegeplatz des Seglers bis zum Ostsee Info-Center (OIC) eine Kirchenmeile mit vielen Aktionen und Angeboten aufgebaut worden. „Wir freuen uns auf unzählige Begegnungen“, so Propst Funck. Noch am gestrigen Abend lud er zu einem Empfang auf den Segler, zu dem sich auch Bischof Gothart Magaard angekündigt hatte.Ab heute beginnt dann das Programm für die Öffentlichkeit (siehe Info-Kasten). Zusätzlich ist eine „Thesentür“ an der Hafenspitze aufgestellt worden. Ganz im Zeichen des Reformers Martin Luther darf hier jeder seine Thesen anschlagen. Dem Anlass entsprechend wird sich die Tourismuspastorin Brigitte Gottuk als Luthers Ehefrau Katharina von Bora verkleiden und die Gäste auf der Kirchenmeile empfangen.

„Allerdings hoffe ich auch darauf, eine Stunde am Vormittag frei zu haben. Die Innenstadt hier ist so wunderschön“, sagt Antje Dorn. Die wollte sie sich gerne noch anschauen, bevor die „Artemis“ am Mittwoch wieder ablegt. Ihr nächstes Ziel ist Sonderburg in Dänemark.

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