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Eckernförder Zeitung

19. Oktober 2017 | 04:12 Uhr

Noch viele Karten für die Stadthalle

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 07.Sep.2013 | 05:33 Uhr

Noch drei Tage Green Screen, noch drei Tage die Chance, die Welt der Natur in beeindruckenden Bildern zu erleben. Das Ticketcenter des 7. Internationalen Naturfilmfestivals hat noch viele Karten für die Vorstellungen zu vergeben. Vor allem für die Vorstellungen in der großen Stadthalle mit 442 Plätzen stehen noch für alle Filme jede Menge Karten zur Verfügung, meldet das Team aus dem Stadthotel um Marlies Becker und Uli Cramer.

Wer vorhat, am heutigen Sonnabend sein Green-Screen-Festivalprogramm zu absolvieren, wird gebeten, die Karten direkt vor Ort in den Spielstätten zu kaufen. In der Stadthalle sind heute folgende Filme zu sehen: Das Moor (10 Uhr), Die Ostsee von oben (11.30 Uhr), Desert Dreams (15.30 Uhr), Thunfische – Jäger der Meere (17 Uhr), Wild Africa – Kalahari (18.30 Uhr) und Earthflight (20 Uhr, siehe auch Programm „Green Screen am Wochenende, Seite 14). Karten für die Sonntagsvorstellungen sowie für den Tag der Siegerfilme am Montag sind alle noch im Vorverkauf im Green-Screen-Ticketcenter im Stadthotel erhältlich.

Ein wenig durchatmen und sich wieder mehr um ihre Hündin „Kimba“ kümmern , kann ab heute Kerstin Borowski. Die 69-jährige ehemalige Grund- und Hauptschullehrerin (Fritz-Reuter-Schule und Albert-Schweitzer-Schule) hat ihren Job als Managerin der Schulveranstaltungen und des Bus-Anreiseverkehrs erledigt, und zwar extrem erfolgreich. Kerstin Borwoski hat sich einen Plan zurechtgetüftelt, wann wo welcher Bus eingesetzt werden muss. Und sie hat das Finanzielle geregelt, hat viele Schulen selbst besucht und das Geld für die Vorstellungen eingesammelt. „Ich mag gerne mit Kinder zu tun haben“, sagt die Eckernförderin, die selbst vier Kinder hat und neunfache Großmutter ist. Sie hat Programme verteilt und dabei selbst ihre Kinder in Lübeck oder Ahrensburg eingespannt, um Green Screen im ganzen Land bekannt zu machen. Sie hat Spielstätten gecheckt, auf Ordnung und Sauberkeit geachtet. Einmal sei sie mit ihrem Pkw selbst nach Altenholz und Kiel gefahren, weil jeweils drei Kinder mehr angemeldet waren als es Plätze im Bus gab – die wollte sie nicht stehen lassen. Es war dann letzten Endes doch nicht nötig, zeigt aber die enorme Bereitschaft, sich für Green Screen zu engagieren.

Rund 3400 Schüler waren in diesem Jahr dabei – Rekord. Und weil alles so gut geklappt hat und die Stimmung in den Schülervorstellungen so beeindruckend für alle war, dürften sie auch 2014 wiederkommen, vielleicht mit noch weiteren Schulklassen im Schlepptau. Kerstin Borowski, die stets barfuß durchs Leben schreitet, würde sich darüber freuen.

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