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Triathlon : Nick Hansen verpasst knapp das EM-Ticket

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der 18-jährige Riesebyer Nick Hansen vom Borener SV verpasste zwar die Qualifikation zur Triathlon-Europameisterschaft, wurde dafür aber erneut in den Landeskader berufen.

Nick Hansen gehört auch 2014 wieder zum Landeskader der Schleswig-Holsteinischen Triathlon-Union und geht nun in die letzten Trainingswochen vor dem Saisonstart. Der 18-jährige Riesebyer hatte sich bereits mit seinen Vorjahresleistungen seinen Platz im Team der stärksten Nachwuchstriathleten des nördlichsten Bundeslandes gesichert und konnte auch bei den ersten Leistungstests des Jahres überzeugen. In seiner letzten Saison als Junior strebt der Triathlet des Borener SV erneut einen weiteren Leistungssprung an. Dass Landestrainer Josef Dankelmann ihm dies zutraut, bewies auch Hansens Benennung für die EM-Qualifikation der Deutschen Triathlon-Union. Um die deutschen Starter bei den Junioren-Europameisterschaften zu ermitteln hatten die DTU-Nachwuchstrainer die stärksten nationalen Athleten zu einem Leistungstest in den Bundesstützpunkt nach Saarbrücken eingeladen. Über 800 Meter Schwimmen und 5 km Laufen wurde das Leistungsniveau der Junioren-Asse abgecheckt. Neben dem WM-Zehnten Lasse Nygaard Priester (Norderstedt) nahm Landestrainer Dankelmann auch Hansen mit zu dem hochklassigen Vergleich im Saarland. Nick Hansen hatte dort zwar, ebenso wie sein als Zweiter knapp gescheiterter SHTU-Kamerad Priester, nicht das EM-Ticket in der Tasche, aber den erneuten Beweis geliefert, dass er auf nationaler Ebene absolut konkurrenzfähig ist. Nach 10:18 Minuten im Wasser und 16:25 Minuten im Lauf landete Hansen auf Rang 15 unter 27 Startern. „Die beiden haben unsere Landesfarben würdig vertreten“, sagt Josef Dankelmann. Hansen selbst zeigte sich nicht ganz zufrieden und haderte ein wenig mit seiner Leistung in seiner etatmäßigen Paradedisziplin. „Hätte ich beim Schwimmen mehr reingehauen, wäre eine Topten-Platzierung drin gewesen.“ Auf der Laufstrecke hatte er die sechstbeste Zeit aller Starter gezeigt.

In den Osterferien wird nun zunächst einmal an der Form auf dem Rennrad gefeilt. Dann reist der Riesebyer mit dem SHTU-Kader in die Toskana, um dort an Ausdauer und Tempo zu feilen.

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