Almut Witt : Nicht weinen, sondern feiern, was war

Propst Sönke Funck entpflichtete Pastorin Almut Witt aus ihrem Dienst. Sie war 25 Jahre in der Gemeinde Borby-Land tätig.
Propst Sönke Funck entpflichtete Pastorin Almut Witt aus ihrem Dienst. Sie war 25 Jahre in der Gemeinde Borby-Land tätig.

Viele Jahre war sie Pastorin in der Kirchengemeinde Borby-Land. Jetzt wird Almut Witt Pröpstin des Kirchenkreises Altholstein. Am Sonntag wurde sie von Propst Sönke Funck aus ihrem Dienst entpflichtet.

shz.de von
26. August 2018, 19:04 Uhr

Pastorin Almut Witt (54) tritt am 1. September ihr neues Amt als Pröpstin des Kirchenkreises Altholstein an. Gestern wurde sie in einem Gottesdienst in der ev.-luth. Kirchengemeinde Borby-Land von Propst Sönke Funck aus ihrem Dienst entpflichtet.

Funck blickte auf die 25 Jahre ihrer Pastorenzeit zurück. Vieles davon sei jedoch nicht zu sehen gewesen und im Verborgenen geschehen. Das seien die „Früchte der Gemeinde“. Auch ihr Ehemann Robert Kröger habe vieles mitgetragen. „Ich erinnere mich an unser letztes Treffen vor diesem Gottesdienst“, so Sönke Funck, „deine Devise war, es solle nicht der Abschied beweint werden, sondern es solle gefeiert werden, was war.“

Pastorin Witt habe ihre Aufgaben mit Sorgfalt und Qualität bewältigt, dies zeichnete sie aus. „Du gabst der Gemeinde Identität. Das Selbstbewusstsein der Kirchengemeinde ruht auf vielen Schultern. Es sind viele Helfer aktiv, aber diese zu führen, ist dein Verdienst“, lobte Propst Sönke Funck die Arbeit der Pastorin. „Wir verabschieden dich heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“

Er erinnerte sich, dass die Stelle der Pastorin in der Kirchengemeinde Borby-Land auch die erste Stelle nach ihrem Vikariat war. Almut Witt leitete viele Stationen. Darunter leistete sie diakonische Dienste und hatte immer ein offenes Ohr für die Belange der Gemeindemitglieder. Sie engagierte sich unter anderem für die Rolle der Frauen in der evangelischen Kirche und war bereits zwei Jahre lang stellvertretende Pröpstin im Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde. Bisher wurde für sie noch keine Nachfolge gefunden.

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