Nicht nur Eckernförder mögens süß

Neu in der Bonbonkocherei von Hermann Hinrichs ist der Spekulatiusbonbon, der nur während des Winters angeboten wird. Foto: schulze
Neu in der Bonbonkocherei von Hermann Hinrichs ist der Spekulatiusbonbon, der nur während des Winters angeboten wird. Foto: schulze

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23. Dezember 2009, 09:44 Uhr

eckernförde | Sie sind bunt, süß und schmecken nicht nur Kindern gut: Bonbons. Vor allem jetzt in der Weihnachtszeit sind die kleinen Leckereien der große Renner unterm Christbaum. Da Bonbonliebhaber während der kalten Jahreszeit einen anderen Geschmack als im Sommer haben, gibt es für sie spezielle Angebote. So auch in der Eckernförder Bonbonkocherei von Hermann Hinrichs und Heike Herbst, wo das seit diesem Winter angebotene Spekulatiusbonbon bereits in aller Munde ist. "Das ist ein typischer Weihnachtsbonbon. Erst wenn die Schneeglöckchen im Frühjahr herauskommen, wird er aus dem Sortiment genommen", sagt Herbst.

Während es im Sommer eher eine Nachfrage nach fruchtigen oder stark sauren Bonbons gebe, seien nun eher welche mit Kräuter- oder Zimtgeschmack gewünscht, so die 49-Jährige. "Vor allem die Salmibrocken mit Lakritz und Schokolade sind jetzt der Renner", fügt Herbst an. Doch es wird nicht nur jahreszeitenspezifisch gearbeitet. Auch Spezialwünsche von Firmen und Unternehmen, die ihr Logo im Bonbon wiederfinden möchten, werden erfüllt. Bis zu 80 Kilogramm der süßen Leckereien werden in der Kocherei pro Tag hergestellt, wovon etwa ein Drittel auf Weihnachtsbonbons entfällt.

Doch auch Schokoladen-, Marzipan- und Kuchenliebhaber laufen in der Weihnachtszeit zur Höchstform auf. Um deren Bedürfnisse zu befriedigen, sind die Auslagen und Regale im Eckernförder Kaffeehaus & Konditorei Heldt immer gut gefüllt. "Jetzt im Dezember gibt es vor allem auf Marzipan einen großen Run", bestätigt Armin Heldt. Dieses sei auch der Schwerpunkt in der Produktion des traditionsreichen Eckernförder Unternehmens. "Unser abgeflämmtes Königsberger Marzipan oder unsere selbstgegossenen Weihnachtsmänner sind seit Jahrzehnten die Klassiker", ergänzt er. Dass dafür nur schleswig-holsteinische Blockschokolade verwendet werde, ist für Heldt selbstverständlich: "Wir haben mit Lübeck einen Schokoladenhersteller im Land, da braucht man keinen belgischen zu nehmen."

Genauso wie in der Bonbonkocherei wird auch in der Konditorei permanent experimentiert. Neben Meersalzschokolade sei zurzeit die Nachfrage nach Schokolade mit Hanfsamen sehr groß, so Heldt. Eine Sache, die sowohl Bonbonkocherei als auch Konditorei gemeinsam haben, ist die Beliebtheit ihrer Produkte bis in die entlegensten Ecken der Erde. "Wir schicken Pakete mit unseren Spezialitäten an Buten eckernförder bis nach Kanada", sagt Heldt. "Oft nehmen Eltern unsere Süßigkeiten auch mit zu ihren Kindern nach Süddeutschland." Und auch Bonbonhersteller Hermann Hinrichs bestätigt: "Unsere Eckernförder Sprotten gehen bis nach Neuseeland. Selbstverständlich mit einem Aufkleber und dem "Gruß aus Eckernförde".

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