3. Handball-Liga : Nicht nur der Trainer erwartet eine Trotzreaktion

Ihr Wort hat Gewicht: Owschlags Führungsspielerin Anita Ewert und ihre Mitspielerinnen wollen Trainer Rainer Peetz beweisen, dass sie mit der richtigen Einstellung in die Spiele gehen.
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Ihr Wort hat Gewicht: Owschlags Führungsspielerin Anita Ewert und ihre Mitspielerinnen wollen Trainer Rainer Peetz beweisen, dass sie mit der richtigen Einstellung in die Spiele gehen.

Owschlag testet den Freitag als Heimspieltag. Mit dem SV Henstedt-Ulzburg hat das Peetz-Team einen Gegner auf Augenhöhe zu Gast.

shz.de von
23. Januar 2015, 06:00 Uhr

Owschlag | Diese Seite seiner Mannschaft kannte Rainer Peetz, Trainer der Drittliga-Handballerinnen des TSV Owschlag, bisher nicht. Irgendwie beschlich ihn nach der Niederlage vor einer Woche in Harrislee das ungute Gefühl, dass seine Spielerinnen nicht alles gegeben hätten. „Mit der kämpferischen Einstellung konnte ich nicht zufrieden sein. Da fehlten ein paar Prozent. Ich erwarte heute eine Trotzreaktion“, sagt Peetz im Gespräch mit der EZ.

Mal wieder startet der TSV einen Testballon, um vielleicht den einen oder anderen Zuschauer mehr in die Halle zu locken. Nicht am Sonnabend, nicht am Sonntag, sondern schon am Freitagabend bitten die Owschlagerinnen in die Sporthalle. Zu Gast ist heute Abend der Tabellen-Siebte SV Henstedt-Ulzburg. Anpfiff ist um 20 Uhr.

Positiver Nebeneffekt von Freitagsspielen: Das restliche Wochenende haben die Handball-Frauen und Peetz frei. „Wir hätten das Derby in zwei Wochen gegen die HSG Kropp-Tetenhusen auch gerne am Freitag gespielt. Leider hat die HSG nicht zugestimmt“, so der TSV-Coach.

Die Aufgabe heute gegen die „Frogs Ladies“ ist keine einfache. Gewinnen die Gäste, ziehen sie an der Peetz-Truppe in der Tabelle vorbei. Platz fünf wäre vorerst futsch. Die Möglichkeit, dass die Owschlagerinnen den Gegner unterschätzen, wie vielleicht am vergangenen Wochenende geschehen, besteht heute jedoch nicht – allein schon aufgrund der Tatsache, dass das Hinspiel denkbar unglücklich für den TSV endete. Nach abgelaufener Spielzeit kassierte das Team den bitteren Gegentreffer zum 21:22 per Siebenmeter. Das schreit förmlich nach Revanche.

Aufpassen muss der TSV auf den gefährlichen Rückraum der Henstedt-Ulzburgerinnen mit Tina Pejic, Laura Neu und der früheren Owschlagerin Marleen Völzke. Peetz: „Diese Achse müssen wir neutralisieren.“ Bei den Gastgeberinnen gibt es dieses Mal keinen Ausfall zu beklagen. Alle Akteure sind fit. Auch die lange fehlende Helen Rohwer steht wieder im Kader.

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