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Floorball Deutschland-Pokal : Neuwittenbek löst Achtelfinalticket

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der zweiten Runde des Deutschland-Pokals der Floorballer lagen Jubel und Trauer dicht beieinander. Während der TSV Neuwittenbek in das Achtelfinale einzog, ist der Gettorfer TV nach der Heimniederlage gegen Magdeburg ausgeschieden.

Während die Floorballer des Gettorfer TV die Überraschung im Deutschland-Pokal gegen die WSG Reform Magdeburg verpassten, kann sich der TSV Neuwittenbek nach einem klarer Erfolg bei der SG Stade/Mittelnkirchen weiter Hoffungen auf eine Teilnahme am Final Four auf Föhr machen.

Gettorfer TV – WSG Reform Magdeburg      4:6

Der Traum vom Final Four, aufgrund der Spielstätte auch „Final Föhr“ genannt, ist für die Floorballer des Gettorfer TV bereits ausgeträumt. In eigener Halle musste sich Regionalligist GTV mit 4:6 dem Zweitligisten WSG Reform Magdeburg geschlagen geben. Nachdem die Gastgeber das erste Drittel mit 2:1 für sich entscheiden konnte, gewannen die Gäste den zweiten Abschnitt mit dem gleichen Ergebnis. Damit hieß es vor dem Schlussdrittel 3:3. Der Außenseiter hatte die Gäste mit seiner erfrischenden Spielweise bis dahin vor große Probleme gestellt. In der entscheidenden Phase spielten die Magdeburger dann aber ihre größere Erfahrung und auch ihre konditionellen Vorteile aus. „Ich habe es mir ein wenig einfacher vorgestellt“, lobt Magedeburgs Kapitän Christian Samtleben die große Gegenwehr der Gettorfer.

SG Stade/Mittelnkirchen – TSV Neuwittenbek          4:19

Nach der zweistelligen Heimniederlage in der Liga gegen Bonn, zog der TSV im Pokal in das Achtelfinale ein. Bereits in den ersten Spielminuten war eine gewisse Unsicherheit bei den Gastgebern zu spüren. Doch auch der TSV war noch nicht ganz im Spiel. Dies nutzte Thomas Klinger in der 4. Minute und verwandelte direkt den ersten Torschuss zum 1:0 für die SG. Das Gegentor rüttelte die Neuwittenbeker wach und weckte die Erinnerung an das erste Pokalspiel, wo der TSV nur knapp in der letzten Minute gewinnen konnte. Die Versuche, sich durch schnelles Kombinationsspiel in der gegnerischen Hälfte festzusetzen, funktionierten gut. Die vielen ausgespielten Torchancen führten jedoch erst in der 11. Minute zum verdienten Ausgleich. Doch dann ging es ganz schnell, innerhalb von zwei Minuten ging der TSV durch Tore von Sven Traulsen, Ole Breiholdt, Felix Siegmon und Jan Bassen mit 4:1 in Führung.

Auch in dem zweiten Drittel konnten die Schleswig-Holsteiner ihre Führung durch Sven Traulsen auf 5:1 ausbauen. In der 25. Minute traf zum zweiten Mal die SG nach einer aufgeschobenen Zwei-Minuten-Strafe gegen den TSV. 30 Sekunden später gab es eine weitere Zeitstrafe gegen Neuwittenbek: Ole Breiholdt musste wegen Bodenspiels auf die Strafbank. In der Unterzahl kassierte man diesmal kein Gegentor.

Ab der 30. Minute eröffnete der TSV einen wahren Torregen. Ein wichtiger Faktor dafür war die deutliche physische Überlegenheit der Neuwittenbeker, genauso wie die frühen und schnellen Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte. So kam der Lochball nur selten in die eigne Hälfte, sondern fand insgesamt acht Mal den Weg ins Tor der SG Stade/Mittelnkirchen. Das zweite Drittel endete somit 2:13 nach Toren von Matthias Sieling, Jannik Drews, Felix Siegmon, Sascha Kaliebe, Jan Bassen, Alexander Scholz und Frederike Scholz.

Auch das letzte Drittel begann torreich, so trafen erneut Matthias Sieling, Alexander und Frederike Scholz. Doch durch kleine Fehler in der Abwehr traf Finn von Kroge zweimal hintereinander für die SG. Somit stand es 16:4 für die Mannschaft aus Neuwittenbek. Durch drei weitere Tor von Matthias Sieling und Spielertrainier Alexander Scholz konnte der TSV am Ende mit 19:4 den Einzug ins Achtelfinale feiern.

TSV-Torwart Florian Jensen resümiert zufrieden: „Wir konnten endlich einmal zeigen, dass wir von Anfang an diszipliniert spielen können. Dennoch konnte man noch ein paar Fehler sehen. So wurde beim ersten Gegentor in der Abwehr noch ein bisschen geschlafen. Die Verteidiger waren zudem gegen Ende der Partie etwas zu verspielt.“

Die Paarungen für das Achtelfinale werden am Sonntag ausgelost. Einen Tag davor geht es für den TSV allerdings erst einmal in der Liga weiter mit einem Auswärtsspiel in Bremen.

SR: Roland Büttner/Sascha Richter

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erstellt am 24.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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