Holtsee : Neues Wohnen in Schoolmoor

Die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet sollen Mitte August beendet sein.
Die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet sollen Mitte August beendet sein.

Das Holtseer Neubaugebiet hat jetzt einen Namen. An 15. August können die Häuslebauer loslegen.

shz.de von
19. Juni 2014, 12:37 Uhr

Schoolmoor heißt die Straße im neuen Baugebiet. Darauf einigten sich die Gemeindevertreter auf ihrer Sitzung am Montagabend mit großer Mehrheit. Vorausgegangen war der Aufruf an die Bürger, Ideen für einen Straßennamen einzubringen. Und dabei zeigten sich die Holtseer durchaus kreativ. Johannes-Ströh-Straße, Bauernkoppel, Windblick, Pappelhain oder Eckhufe waren nur einige der zahlreiche Vorschläge. Vor allem die, die in dem Neubaugebiet wohnen werden, sprachen sich für den Namen Schoolmoor aus. „Am 15. August sollen die Erschließungsarbeiten beendet sein“, teilte Bürgermeister Jens-Peter Frank (SPD) mit. Neun der 17 Baugrundstücke des ersten Bauabschnittes seien reserviert.

In den nächsten Monaten investiert die Gemeinde in ihre Gebäude. So wurde beschlossen, die Heizungen in der Alten Schule, der Grundschule und des Feuerwehrhauses durch Gas-Brennwert-Heizkessel zu ersetzen. „Fördergelder gibt es nicht“, so der Bauausschussvorsitzende Ramon Hiemcke (CDU). Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 113 000 Euro. Die Einsparungen bei den Energiekosten liegen vermutlich zwischen zehn und 20 Prozent.

Ein Klassenraum im alten Gebäudeteil der Grundschule wird saniert. Ein neuer Fußboden soll verlegt, die Elektrik ausgetauscht und nach einem Wanddurchbruch eine Flügeltür eingebaut werden. Ebenfalls in der Schule sollen in der Jungentoilette neue WC-Becken montiert werden. Die Kosten für beide Aufträge belaufen sich auf rund 30 000 Euro.

Für die Betreute Grundschule verabschiedete der Gemeinderat eine Geschwisterregelung. Demnach müssen Eltern für ihr zweites Kind, das zeitgleich betreut wird, nur den halben Beitrag zahlen. Die Betreuung eines dritten Kindes ist kostenlos.

Weitere Themen in Kürze:

>Die Installation einer Blitzleuchte für die Klingelanlage in der Turnhalle wurde mehrheitlich abgelehnt.

>Die Gemeinde Holtsee tritt rückwirkend zum 1. Januar 2014 dem Kunst- und Kulturverein Hüttener Berge bei. Der Beitrag: 100 Euro pro Jahr.

>Unterstützt werden soll auch die Frauenberatungsstelle Via! mit Standorten in Eckernförde und Rendsburg. Der Verein hatte einen Antrag auf Bezuschussung gestellt. „Wir werden den Antrag auf der nächsten Hauptausschusssitzung des Amtes Hüttener Berge zur Diskussion stellen“, versicherte Bürgermeister Frank.

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