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3. Regionalmesse : Neues und Beliebtes aus der Region

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

40 Aussteller bei der 3. Regionalmesse auf dem Aschberg. Besucherandrang hielt sich in Grenzen. Das Organisationsteam ist dennoch zufrieden.

Ascheffel | Im dritten Jahr in Folge hatten sich die Tourismusverbände der Region zusammengeschlossen und am Wochenende die Regionalmesse „Förde.Fjord.Kanal“ auf dem Aschberg veranstaltet. Etwa 40 Aussteller aus den Bereichen Tourismus und Erlebnis, Ernährung und Natur, aber auch aus Kunst und Handwerk präsentierten interessierten Besuchern am Sonnabend und Sonntag ihre Produkte. Trotz des guten Wetters hatten sich zu Beginn nur wenige Besucher für einen Ausflug auf den Aschberg entschieden.

Wer dieses Ziel jedoch gewählt hatte und am Stand des Naturparkvereins Hüttener Berge vorbei kam, konnte sogleich sein Wissen rund um den Naturhaushalt und die Landbewirtschaftung testen. „Landwirtschaft und Naturpark, das gehört einfach zusammen“, sagte Bettina Badberg-Schröder, die gemeinsam mit ihrem Mann den Hühnerhof in Klein Wittensee betreibt. Sie hatte ein Quiz vorbereitet, bei dem die Besucher einen Gutschein über zehn frische Eier gewinnen konnten. „Wir wollen zeigen, dass es den Naturpark gibt und auch die Menschen, die dahinter stehen“, wies Badberg-Schröder auch auf die anderen, vielfältigen Facetten des Naturparks hin. Neben der Landwirtschaft seien dies vorrangig der Tourismus und der Naturschutz.

Auf den Einklang von Landwirtschaft und Natur achten, möchte auch das Team von „Biofleisch Hüttener Berge“ aus Ascheffel, rund um Jakob Gosch. An der Bude auf der Freifläche konnten die Besucher kleine Kostproben gegrillter Bio-Spezialitäten probieren und Felle von Bioschafen erstehen. „Wir wollen das Bedürfnis nach Transparenz in der Lebensmittelverarbeitung stillen“, erklärte Geschäftsführer Jakob Gosch. Das 2012 gestartete Projekt befinde sich derzeit im „Crowdfunding“ und plane die nächsten Schritte. „Wir wollen gerne mit den Menschen ins Gespräch kommen, die unsere Idee interessiert“, sieht Gosch die Messe vor Ort als gute Möglichkeit. Eine ebenfalls aktuelle und nicht minder interessante Idee präsentierte Peter Engelbertz von der Zinngießerei Engelbertz aus Eckernförde. Der ehemalige Wuppertaler, der aus der Metallbranche kommt, hat sich vor kurzem einen 3-D-Drucker zugelegt und führte dessen Funktionsweise den staunenden Besuchern vor. „Das war eine Sache, die mich noch einmal interessierte, als neue Herausforderung und um geistig fit zu bleiben“, zeigte sich der Rentner begeistert. Zunächst müsse ein dreidimensionales Modell am Computer erstellt werden, dann werde die Grundplatte aus Kunststoff gedruckt. Dann setzt der Drucker Scheibe für Scheibe oben drauf, so könne ein Druck auch schon einmal mehrere Stunden dauern. Peter Engelbertz fertigt mit seinem Drucker Modelle an, in die dann Silikonkautschuk gegossen wird. Das Ergebnis dient anschließend wiederum als Form für die Zinngießerei. Rund um die Stände wurde das Programm durch künstlerische Darbietungen ergänzt. Sowohl die Kinder-Akrobatik-Gruppe „FACE“, als auch live-Musik der Gruppe „The Bright Side“ konnten bestaunt werden.

Insgesamt zeige sich das Organisationsteam um Sabrina Bock (Eckernförde Touristik GmbH) am Sonntagnachmittag zufrieden mit dem Verlauf der Messe: „Wir sind ganz glücklich. Heute Morgen hatte es erst geregnet, aber das hat sich dann gelegt“, konnte Bock von deutlich mehr Besuchern berichten, als noch am Sonnabend. „Ab Mittag sind noch viele Leute hier hoch gekommen, da ging es noch einmal richtig los“, so die Organisatorin weiter. Auch von vielen Ausstellern habe sie positives Feedback bekommen, berichtete sie und wird nun mit den anderen Verantwortlichen überlegen, ob die Messe in nächstem Jahr ebenso vorgezogen im Juni oder doch wieder im Herbst stattfinden soll.

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