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Durchblick : Neues System macht Politik transparent

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bürgerinformationssystem fürs Amt Dänischenhagen geht online

von
erstellt am 15.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Die Weichen wurden mit dem politischen Beschluss vor gut einem Jahr gestellt – jetzt ist das Bürgerinformationssystem des Amtes Dänischer Wohld online. Interessierte Einwohner finden dort mit wenigen Klicks Informationen zu aktuellen Sitzungen, vorangegangenen Beschlüssen und der Besetzung der Gremien.

Zu den Sitzungen sind die Unterlagen der öffentlichen Tagesordnungspunkte einzusehen und auch die Protokolle, sobald sie vom Ausschussvorsitzenden freigegeben wurden. Außerdem können die Bürger nachschlagen, wer in welchem Gremium sitzt. Die jeweiligen Mitglieder erhalten ihre Unterlagen dank des neuen Systems nicht mehr auf dem Postwege, sondern auf dem elektronischen Wege auf den eigenen PC. „Der administrative Aufwand war jetzt zu Anfang hoch, weil das System ja erst eingerichtet werden musste“, erklärt Björn Petersen, kommissarischer Leiter des Amtes. Doch noch höher war der personelle Aufwand des Versands der Unterlagen über den Postweg, der nun nach und nach entfallen wird – die amtsangehörigen Gemeinden wurden nacheinander an Session herangeführt. Und weil nichts mehr ausgedruckt, kopiert und frankiert werden muss, werden außerdem erhebliche Kosten gespart. „Die Sitzungsunterlagen sind jetzt viel schneller bei den Gremienmitgliedern, die sich - wie auch die Bürger - über die Archivfunktion umfassender zu den Tagesordnungspunkten informieren können. Dieser Schritt war schon lange überfällig“, sagt Petersen. Statt eines Berges an Akten könne man nun auf dem Tablet alles ganz bequem bei sich tragen. Wenn WLAN wie geplant im Amtsgebäude verfügbar sein wird, bräuchten Politiker wie Bürger nichts außer einem Tablet oder Laptop mitzubringen, um alle Punkte der jeweiligen Sitzung verfolgen zu können.

 

Ein halbes Jahr lang haben Stephanie Fielbrandt und Hanne Humke das System im Betrieb getestet, im August wurden die Kollegen geschult. Mittlerweile seien die Abläufe klar, Fragen würden weniger, teilt Fielbrandt mit. Gemeinsam mit Victoria Hagge-Kinser steht sie auch den Bürgern für Fragen zur Navigation durch das Infosystem, aber auch Anregungen und Verbesserungsvorschläge zur Verfügung. Als nächstes steht die Überarbeitung der Homepage an. „Sie ist seit 2001 im Design weitestgehend unverändert. Das ist nicht mehr auf die heutigen Bedürfnisse ausgerichtet“, weiß Petersen.

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