zur Navigation springen

Neues Konzept: Das Künstlerhaus soll offener werden

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Sanierungsarbeiten im Haus in der Ottestraße sind beendet / Brandschutz für das 140 Jahre alte Haus sorgte für Verzögerung und Kostensteigerung / Neugestalteter Hinterhof lädt zu Lesungen ein

Neun Monate hat die Renovierung des Künstlerhauses in der Ottestraße gedauert – jetzt nach Beendigung der Arbeiten zeigt sich das 140 Jahre alte Gebäude innen und außen in einem neuen Gewand. Hell und lichtdurchflutet präsentiert sich der neue Ausstellungsraum. Modernisiert wurden teilweise die Ateliers, in dem die Stipendiaten wohnen. Am Mittwochabend erfolgte die feierliche Einweihung der neuen Räumlichkeiten.

„Wir haben einen wesentlichen Schritt in die richtige Richtung getan“, sagte Jutta Johannsen, Vorsitzende des Fördervereins des Künstlerhauses. Sie erinnerte an die Anfänge in dem Haus, das früher einmal die Schalterhalle der Eckernförder Volksbank beherbergte. Vor 20 Jahren zog das Künstlerhaus in die Ottestraße. In einem zunächst sehr begrenzten Bereich wurden Ausstellungen der Stipendiaten gezeigt. „Wir hatten nur Platz für maximal 30 Leute“, blickte Johannsen zurück. Jetzt biete der 100 Quadratmeter große Raum viel mehr Möglichkeiten. , meinte die Vorsitzende So wird der Förderverein ein neues Konzept hinsichtlich der Nutzung erarbeiten: „Das Künstlerhaus wird offener werden.“

Rund 60 000 Euro haben die Renovierungsarbeiten gekostet. 47 400 Euro übernimmt die Stadt als Grundstückseigentümerin, die auf Barrierefreiheit geachtet hat. Als „absolut gelungen“ bezeichnet Bürgermeister Jörg Sibbel das Ergebnis der Arbeiten. Die Idee des Fördervereins, das Künstlerhaus auch für Bürger zu öffnen und weitere kulturelle Veranstaltungen im Haus anzubieten, überzeugte ihn und die Ratsversammlung. Das Künstlerhaus habe bislang ein wenig ein Schattendasein geführt – das könne sich jetzt ändern, so seine Hoffnung.

„Und dann kam der Brandschutz“, begründete Jutta Johannsen die lange Dauer der Renovierungsarbeiten. Da sei der eine oder andere Stolperstein zutage getreten. Knapp die Hälfte der veranschlagten Summe trägt der Förderverein. 15 000 Euro spendete die Elisabeth-Eifert-Stitung, weitere 5000 Euro kamen von der Förde Sparkassse.

Zahlreiche ehemalige und jetzige Mitglieder des Fördervereins des Künstlerhauses wollten sich das Haus und den neu gestalteten Hinterhof ansehen. So begrüßte Jutta Johannsen unter anderem auch Marianne Tralau, langjährige Vorsitzende des Fördervereins. Ihr besonderer Dank galt Roy Köppen, dem Leiter des Bauamtes, und seiner Mitarbeiterin Monika Zabel, mit der sie nahezu täglich in Kontakt stand. Zu den Gratulanten gehörte auch die Abteilungsleiterin für Kultur des Ministeriums für Justiz, Kultur und Europa, Susanne Bieler-Seelhoff.

zur Startseite

von
erstellt am 28.Aug.2014 | 12:41 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen