Neues Image für das Ostseebad

Ein etwa 25 Meter langer Bohlensteg soll die Promenade mit der Seebrücke verbinden. Außerdem ist eine Verweilterrasse mit Drehliegen vorgesehen (blaue Punkte). So erreichen auch Rollstuhlfahrer die Brücke
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Ein etwa 25 Meter langer Bohlensteg soll die Promenade mit der Seebrücke verbinden. Außerdem ist eine Verweilterrasse mit Drehliegen vorgesehen (blaue Punkte). So erreichen auch Rollstuhlfahrer die Brücke

Aktiv Region stimmt einer Förderung für das Projekt „Attraktivierung des Wohn- und Lebenstandortes Ostseebad Eckernförde“ zu

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01. März 2018, 06:50 Uhr

Eckernförde | Das Ostseebad will sein Image ordentlich aufpolieren. Auf der Vorstandssitzung der Aktiv Region Eckernförder Bucht gestern Vormittag in der Globetrotter Lodge auf dem Aschberg stellte Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Eckernförde Touristik- und Marketing GmbH (ETMG), das Konzept dafür vor. Für das Projekt „Attraktivierung des Wohn- und Lebenstandortes Ostseebad Eckernförde“ warb er um Förderung aus den Finanztöpfen der Aktiv Region. Diese wurden im Anschluss daran – nach nicht-öffentlicher Beratung – auch einstimmig gewährt. „Ein hervorragendes Projekt, da kann man der ETMG nur gratulieren“, sagte Matthias Hannes Meins, Vorsitzender der Aktiv Region gegenüber der EZ.

Insgesamt sind für die Umsetzung Investitionen von rund 128 500 Euro eingeplant. Förderfähig sind etwa 108 000 Euro. Bei einer Förderquote von 45 Prozent kann die ETMG somit einen Zuschuss in Höhe von 48 600 Euro erwarten.

Der Zugang von der Promenade in Höhe des Exers zur Seebrücke soll barrierefrei gestaltet werden. Die Promenade ist für Rollstuhlfahrer und Personen mit Rollatoren oder Kinderwagen gut zu nutzen. Es fehlt aber der Lückenschluss zur Seebrücke, sagte Borgmann. Daher soll ein Übergang aus holzartigen Bohlen erstellt werden, zwei Meter breit und 25 Meter lang. Auf halber Strecke wird außerdem eine Verweilterrasse errichtet, die rund 60 Quadratmeter groß ist. „Darauf sollen vier Sonnen-Drehliegen montiert werden“, kündigte Borgmann an. Die Kosten für diesen Zugang liegen bei voraussichtlich 38 000 Euro.

Weiterer Bestandteil dieser Imagekampagne für das Ostseebad sind die Bushaltestellen, die mit großformatigen Motiven lokaler Persönlichkeiten versehen werden sollen. So könnten die Eckernförder Originale Stine & Fiete, die Brüder Behn oder Katharina Mahrt auf diesen Plakaten Werbung für die Stadt machen. „Eckernförde ist...“ – und dann ein markanter Spruch soll neben den Konterfeis zu lesen sein. „Das zeigt die Vielfalt Eckernfördes“, so Borgmann über das Vorhaben. Etwa 150 Bushaltestellen gibt es in der Stadt, 30 bis 40 bekannte Gesichter sollen hier abgebildet werden. Kosten hierfür: etwa 25 000 Euro.

Zusätzlich soll die Internetseite der Eckernförder Bucht neu gestaltet werden. Im Mittelpunkt stehe dabei, so Borgmann, der Einsatz eines so genannten Content-Management-Systems. Dieses sorgt dafür, dass der Begriff Eckernförde bessere Platzierung bei Suchmaschinen wie Google erziele. Dafür sind weitere 40 000 Euro vorgesehen. Für 5000 Euro soll ein Imagefilm über die Stadt gedreht werden. Als Anregung dafür schaute sich der Vorstand an Ort und Stelle den Film der „Wikingerstadt Schleswig“ an.

Gerade mit dem Film, der Homepage und den Motivplakaten wolle die ETMG künftigen Bürgern und Unternehmen, die einen Standort suchen, die Stadt schmackhaft machen, erläuterte Stefan Borgmann. Es soll auf Freizeiteinrichtungen und Firmen hingewiesen und Perspektiven für Job und Familie aufgezeigt werden. Alles in allem gehe es darum, dass Eckernförde attraktiv bleibt.

www. aktivregion-eb.de

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