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Eckernförder Zeitung

21. September 2017 | 19:49 Uhr

Markt : Neues Einkaufen in der Ortsmitte

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Inzwischen drei Marktstände ergänzen den Koseler Kaufladen / Bürger froh über zusätzliche Einkaufsmöglichkeit

von
erstellt am 20.Mai.2017 | 06:38 Uhr

Kosel | Frisches Fleisch und Wurstwaren können Besucher des Koseler Wochenmarktes schon seit sechs Jahren erwerben. Nun ist es Bürgermeister Hartmut Keinberger gelungen, das Angebot zu erweitern. Seit wenigen Wochen gibt es zusätzlich jeden Donnerstag von 8 bis 12 Uhr frischen und geräucherten Fisch samt Salaten sowie frisches Obst und Gemüse an zwei weiteren Marktständen zu kaufen.

„Wir haben fast zwei Jahre gebraucht, bis das Angebot nun größer wurde“, sagte Keinberger, der die Beschicker selber gewinnen konnte. „Ich finde das Angebot total toll“, sagte beispielsweise Elke Menzel. Die Koselerin hat schon vorher sehr gerne und regelmäßig den Bäckerladen und den Wurststand von Joachim Stocks aus Ascheffel besucht. Nun ließ sie sich von Sabine Drews am Fischwagen von Kai Richter aus Büdelsdorf etwas Fisch einpacken. Statt mit dem Auto nach Eckernförde zu fahren und dort Parkgeld zu bezahlen, könne sie hier jetzt fast alles bekommen. Und auch Susanne Schmidtke lobte die Markterweiterung. Sie ist jede Woche da und genießt die kurzen Wege.

Als dritter im Bunde steuert nun auch Peter Barnert aus Götheby den kleinen befestigten Platz vor dem Kaufmann in der Alten Schule im Schwansenweg an. Er bietet Gemüse und Obst an. Er werde schauen, wie sich das Kundeninteresse entwickelt. Darauf ist auch Keinberger gespannt. Er appelliert an die Bürger, dass das wöchentliche Marktangebot nur dann langfristig erhalten bleiben könne, wenn sie auch dort einkauften.

Fleischer Joachim Stocks aus Ascheffel ist froh über die Markterweiterung. „Je größer das Angebot, desto besser für alle“, sagte er. Er wurde über seinen Ascheffeler Nachbarn und Bäcker Dirk Rehbehn auf den Koseler Marktstand aufmerksam. Rehbehn hatte 2009 den Betrieb des damals neueingerichteten Dorfladens übernommen. Parallel dazu hatte die Gemeinde den Vorplatz vor dem Feuerwehrgerätehaus gepflastert und Wasser- und Stromanschlüsse installiert. Die werden nun alle benötigt, sagt der Bürgermeister und ist froh über die damalige Entscheidung.

„Ich finde das herrlich“, sagte Gabriele Seemann aus Missunde, die mit der Frische der Waren an den Ständen sehr zufrieden ist. Anfangs sei sie etwas skeptisch gewesen, aber inzwischen sei sie oft da und kaufe etwas. Fleischer Stocks ist mit seinem Verkaufswagen zusätzlich dienstags von 8 bis 12 Uhr in Kosel. Vorbestellungen, natürlich auch für frisches Grillgut, nimmt er gerne an. Für ihn, wie die anderen Marktbeschicker, ist der direkte Kontakt zum Kunden das Wertvollste. „Zeit zum Beraten und Schnacken ist immer“, stellte Sabine Drews fest.

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