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Eckernförder Zeitung

22. August 2017 | 11:23 Uhr

Baugebiete : Neuer Wohnraum für Damp?

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Dem Damper Planungsausschuss liegen acht mögliche Bauflächen zur Prüfung vor. Städteplaner Frank Springer hat ein Bewertungssystem erarbeitet. Die Gemeindevertretung soll daraus eine Prioritätenliste zur Prüfung der Flächen erarbeiten.

Damp | Die Botschaft der Innenpotenzialanalyse ist klar: Die Gemeinde Damp verfügt innerorts nur über etwa sechs Grundstücke, ein Bremsschuh für die Weiterentwicklung bis 2025. Gemäß den Vorgaben der Landesplanung stünden der Gemeinde rund 42 zusätzliche Wohneinheiten zu, erläuterte Ausschussvorsitzender Jürgen Zinkmann (SPD) in dieser Woche.

Gestartet wurde daher die Suche nach einer geeigneten Fläche außerorts. Dem Bau- und Planungsausschuss lag eine Liste mit acht potenziellen Flächen vor, die das Planungsbüro Frank Springer anhand von elf Kriterien bewertet hat – und zwar unabhängig und los gelöst davon, ob die Gemeinde im Besitz der Fläche ist oder schon Gespräche mit Eigentümern geführt hat.

Der Ausschuss nahm die Aufstellung zur Kenntnis, ohne sich auf einen Favoriten festzulegen. „Geplant ist, in der Gemeindevertretung gemeinsam eine Prioritätenliste zu erstellen“, sagte Bürgermeister Horst Böttcher auf Nachfrage der EZ. Die würde dann nacheinander abgearbeitet werden.

Aus planerischer Sicht, so Springer, ist die Fläche 1, östlich Holzschicht und südlich von Vogelsang mit rund 73 000 Quadratmetern am besten geeignet. Etwa gleichwertig folgen die Flächen 5 (südöstlich Ringstraße, südwestlich L 26), 6 (zwischen B 203 und Pommerbyer Weg, nördlich Am Wall), 7 (südlich Vogelsang und westlich Pommerbyer Weg) und 8 (südlich Vogelsang und östlich Pommerbyer Weg bis B 203). Aufgrund vieler Probleme, die mit hohem Aufwand beseitigt werden könnten, folgen Flächen 2 (zwischen Floriansweg und K 61), 3 (nördlich Waldweg, westlich St. Joh. Stift) und 4 (zwischen Waldgebiet Sör und Ringstraße). „Die Übersicht mit Punktbewertungen ist sehr hilfreich“ stellte Zinkmann fest. Die Entscheidung liege nun bei der Gemeindevertretung.

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erstellt am 22.Feb.2014 | 06:00 Uhr

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