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Treffpunkt : Neuer Treffpunkt für Generationen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im neuen Gemeindecafé soll ein Generationsübergreifender Austausch stattfinden

Auch in kleineren Orten schreitet die Entfremdung immer weiter voran. „Einige schlafen quasi nur noch in ihren Wohnungen“, sagt Timea Aden vom Bündnis für Familien. Daraus folgt auch die immer größere Entfremdung von direkten Nachbarn. Ein weiteres Problem ist die schlechte Kommunikation zwischen verschiedenen Generationen.

Diesen Trends will man nun in Gettorf entgegen wirken. Dafür wurde das „Gettorfer Generationscafe“ gegründet. Mit Hilfe des örtlichen DRK wurde diese Institution geschaffen und feierte am Freitag seine Premiere. „Auch in Zukunft soll jeden ersten Freitag im Monat von 15 bis 17 Uhr das Generationscafe im DRK-Haus stattfinden“, betont Jutta Drümmer, die Vorsitzende des Ortsverbandes. Es soll dem zwanglosen und unverbindlichen Austausch zwischen den Generationen dienen.

Vor allem junge Familien und Senioren haben am Freitag das Angebot angenommen. Während die Kinder miteinander spielten, unterhielten sich die Erwachsenen über Probleme und Möglichkeiten im Ort. Auch soziale Klischees wurden aktiv angepackt. Die Senioren bereichern zudem die jungen Familien mit ihren Erfahrungen beim Großziehen von Kindern. Vor allem bei den Familien, deren Großeltern nicht direkt vor Ort sind, ist dieses Angebot eine einmalige Chance an dieses Wissen zu kommen. So wurden auch viele Geschichten über die Kinder ausgetauscht und viel gelacht. Doch auch bei dringenden Fragen wusste immer jemand Rat. „Die Idee diesen Ort zu schaffen ist absolut super“, sagt Nadja Tumbraegel, die mit ihrer Tochter Marie (2) zu dem Treffen kam. Der Austausch zwischen den Generationen ist das vorrangige Ziel des Cafés. „Es wird bestimmt noch etwas dauern, bis sich das herumspricht, aber wir werden nicht aufgeben“, sagt Drümmer. Das Treffen ist kostenlos und jeder ist willkommen. „Wir wollen bewusst auf Referenten verzichten. Hier geht es rein um den Austausch zwischen den Generationen“, erklärt Aden. „Aber wenn jemand Kekse mitbringen will, wird das bestimmt nicht abgelehnt“, scherzt Drümmer. Besonders die ganz kleinen Gäste finden hier einen Ort, um miteinander zu spielen und zu toben. „Mama, Samuel ist auch da“, sagt Marie (2) lachend. Immerhin die Kleinsten kennen sich noch.

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erstellt am 07.Feb.2017 | 08:26 Uhr

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