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Neuer Schulleiter : Neuer Rektor liebt die Dorfschule

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der neue Leiter der Grundschule Hüttener Berge, Thomas Graue (39), freut sich auf die Zeit in Ascheffel

von
erstellt am 06.Aug.2015 | 06:42 Uhr

So ganz unvorbereitet will Anke Voermann (63) ihren Nachfolger Thomas Graue (39) ja nicht die Schule überlassen. „Es muss eine vernünftige Übergabe stattfinden“, sagte die Brekendorferin, die nach zehn Jahren als Rektorin an der Grundschule Hüttener Berge, zum Schuljahresende in den Ruhestand verabschiedet wurde (wir berichteten). Ihr Abschied fiel ihr um einiges leichter, da sie wusste, dass ihre Stelle übergangslos wieder besetzt wurde. Gestern nahm Thomas Graue erstmals im Rektorenzimmer Platz, von seiner Vorgängerin bekam er den Schulschlüssel und die Zeugnismappe überreicht.

Thomas Graue hat in Lüneburg studiert, doch mit seinem Referendariat wartete er noch. Stattdessen stieg er in die freie Wirtschaft ein, arbeitete als Projektmanager bei einer Internetfirma. 2004 Jahre später, mit der Geburt seines Sohnes, absolvierte er sein Referendariat in Lüneburg. Anschließend wechselte er zur Grundschule in Appen. Zehn Jahre war er dort tätig, eineinhalb Jahre auch als Konrektor. „Auf die Grundschule in Ascheffel bin ich schon früher aufmerksam geworden“, erzählt Graue. Vor zwei Jahren hatte er sich auf eine freie Lehrerstelle beworben. Dass es jetzt mit der Schulleiterstelle geklappt hat, freut ihn sehr. „Ich bin selbst auf dem Land groß geworden und habe eine kleine Dorfschule mit 60 Kindern besucht“, sagt der 39-Jährige. Die Region passe zu ihm, sagt Graue. Daher habe er mit seiner Frau Rienelt und den Kindern Mika (12) und Linn (9) schon vor zwei Jahren ein Haus in Gammelby gekauft, das sie Stück für Stück renoviert haben. Am Wochenende zog die Familie von Hamburg in ihr neues Zuhause. Seine Tochter besucht die Grundschule in Barkelsby, sein Sohn die Peter-Ustinov-Schule in Eckernförde. In Noer konnten er und sein Sohn schon dem gemeinsamen Hobby nachgehen – dem Surfen.

„In der Grundschule steckt viel Herzblut drin“, hat Thomas Graue festgestellt. Es falle sofort auf, dass man sich von allen Seiten um die Schule kümmere. Vorrangiges Ziel sei, weiterhin den Schulstandort attraktiv und so den Erhalt der Schule langfristig zu sichern.

Ein gutes Miteinander von Schülern, Eltern und Lehrerin ist dem neuen Schulleiter besonders wichtig. Die Schüler sollten zur Selbständigkeit erzogen werden und auch lernen, Verantwortung zu übernehmen. Er setze auf gegenseitigen Respekt und Wertschätzung. Und das werde bereits an der Schule in Ascheffel gelebt.

 

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