zur Navigation springen

ECKERNFÖRDER ALS PREISSTIFTER : Neuer Preis der Peter-Jochimsen-Stiftung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Peter-Jochimsen-Stiftung hat einen neuen mit 10000 Euro dotierten Wissenschaftspreis gestiftet.

Eckernförde |
Die Peter-Jochimsen-Stiftung für internationale Wissenschaftsprojekte hat einen neuen, mit 10  000 Euro dotierten Preis gestiftet, der jetzt zum ersten Mal vergeben wurde: Mit dem Wissenschaftspreis der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sind zwei Nachwuchsforscher in der Onkologie ausgezeichnet worden.

Der Preis richtet sich an herausragende Nachwuchswissenschaftler, die das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben und wegweisende Ergebnisse auf dem Gebiet der Grundlagenforschung erzielt haben. Der thematische Schwerpunkt der Ausschreibung 2016 lag auf dem Gebiet der onkologischen Erkrankungen.

Die Auszeichnung ging zu gleichen Teilen an Dr. Lena-Christin Conradi (33) von der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Göttingen und Dr. Tony Gutschner (34) vom Institut für Molekulare Medizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Prof. Dr. Peter Jochimsen, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung und Gründer des Baltic Sea International Campus (BSIC) in Eckernförde, war bei der Preisverleihung anwesend. Der neue Preis ist eines von mehreren Projekten, die die Stiftung mit Sitz in Eckernförde verfolgt. Das bekannteste ist das Baumhaus-Projekt, bei dem junge Menschen in Ländern wie China oder Peru ehrenamtlich als Englischlehrer arbeiten. Integration ist ein weiteres Thema: 2004 hat die Stiftung zum Beispiel ein internationales Festival für Menschen mit und ohne Behinderung in Peking organisiert, bei dem 280 Künstler aus fünf Ländern auftraten. Auch werden Bildungs- und Kulturprojekte gefördert. Unter anderem gehört der Stiftung die Galerie 66 im BSIC. Die Geschäftsführerin des BSIC, Wei Qian, ist auch Vorstandsvorsitzende der Peter-Jochimsen-Stiftung.

Mit dem neuen Wissenschaftspreis soll die medizinische Forschung und internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit gefördert werden. „Ich habe selbst eine lange Karriere als Kunde von Krankenhäusern hinter mir“, sagt Peter Jochimsen. „Und Göttingen war eine dieser Stationen.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen