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Neuer Platz für Wohnmobile ab Ende Oktober

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Immer mehr Menschen entdecken das Wohnmobil für den Urlaub. Ihre Bedeutung für den Tourismus wächst stetig. Eckernförde wird von dieser Zielgruppe als Reiseziel gelobt, der bisherige Stellplatz am Grünen Weg aber kritisiert: zu klein, zu laut, zu unattraktiv. Verwaltung und Politik haben deshalb entschieden, den Kakabellenplatz zu einem Stellplatz für Wohnmobile umzubauen. Der Platz ist ruhig, zentrumsnah, gut erreichbar und hat einen Supermarkt gegenüber. Gestern war der erste Spatenstich.

Die Veranstaltungen auf dem Kakabellenplatz haben abgenommen, sagte Bürgermeister Jörg Sibbel: Schon seit Jahren findet dort kein Jahrmarkt mehr statt, Zirkusse seien wegen der Tierhaltung umstritten. Der Flohmarkt für gute Zwecke hat bei Edeka in der Sauerstraße eine neue Heimat gefunden. „Das Lauenburger Puppentheater kann vielleicht weiterhin auf diesem Platz sein Zelt aufbauen“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Dietmar Steffens und schlägt alternativ das Gewerbegebiet Grasholz vor.

Die Stadtwerke sind Bauherr, sie haben das Gelände gekauft und werden den Wohnmobilstellplatz bewirtschaften. Vorerst entstehen ringförmig um die vorhandene Asphaltfläche 49 Stellplätze plus Reserveplätze für Spitzenzeiten. Zu den Stellplätzen gehören Strom- und Wasseranschlüsse, und es wird ein Servicegebäude mit Toiletten, Duschen, Küche, Essbereich, Waschmaschinen, Trockner und W-Lan-Nutzung errichtet. Auch ein Raum für Angler und eine Hundedusche sind vorgesehen. Das eingeschossige Gebäude wird – wie das Stammhaus der Stadtwerke – aus rotem Backstein erstellt. Architekt ist Eckhard Schmidt aus Eckernförde, Bauunternehmer Dirk Reese aus Fockbek. Das Haus wird wegen des weichen Untergrunds auf Betonpfählen gegründet. Die Bohrarbeiten beginnen in der ersten Juni-Woche. Mitte Juni sollen die Arbeiten für den Rohbau beginnen. Es wird mit einer Bauzeit von viereinhalb Monaten gerechnet. Im südlichen Bereich zum Kakabellenweg hin wird ein begrünter Lärmschutzwall errichtet. Der bisherige Stellplatz wird zum gebührenfreien Parkplatz.

Der Bau des neuen Stellplatzes wird von der EU und dem Land gefördert. Allein das Servicehaus mit einem Kostenvolumen von 200 000 Euro erhält 43 000 Euro Fördermittel.

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erstellt am 22.Mai.2014 | 12:36 Uhr

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