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Eckernförder Zeitung

16. Dezember 2017 | 09:06 Uhr

Neuer Leiter bei den maritimen Fünfkämpfern

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 12.Mär.2016 | 06:54 Uhr

Mit einem kleinen Zeremoniell übergab der Kommandeur des Marinestützpunktkommandos Eckernförde, Fregattenkapitän Bernd Ufermann, die Leitung über die Sportfördergruppe „Maritimer Fünfkampf“ von Stabsbootsmann Lars Apitz an Stabsbootsmann Björn Stanislowski. Stabsbootsmann Apitz war nach seiner Ausbildung zum Kampfschwimmer von 1990 bis 2004 als Spitzensportler im maritimen Fünfkampf tätig. In seinen aktiven Jahren erlangte er Welt- und Europameistertitel mit der Mannschaft und als Triathlet einen Vizeweltmeistertitel. Ebenso zählen fünf Teilnahmen bei Triathlon-Weltmeisterschaften auf Hawai zu seinen sportlichen Leistungen. Im Februar 2010 übernahm er die Leitung der Eckernförder Spitzensportler. Apitz führte seine Mannschaft von 2011 bis 2013 zu drei Vizeweltmeistertiteln. „Es war eine tolle und herausfordernde Zeit“, so Stabsbootsmann Apitz. „Bei allem Ehrgeiz darf der Spaß nicht vergessen oder verloren gehen“, gab der scheidende Leiter seinen Sportlern mit auf den Weg. Dem Spitzensport bleibt Apitz aber auch weiterhin treu. Er hat die Leitung der Sportfördergruppe in Hamburg mit den Olympischen Sportarten Hockey, Wasserball, Rudern und Segeln übernommen. Sein Nachfolger, Stabsbootsmann Björn Stanislowski, wechselt innerhalb der Sportfördergruppe vom Personalfeldwebel zum Leiter der Fünfkämpfer. Der Conseil International du Sport Militaire, kurz CISM, ist eine der größten Sportorganisationen der Welt. Er organisiert weltweit rund 20 Weltmeisterschaften im Jahr für die Soldaten der 133 Mitgliedstaaten. An rund 300 Tagen im Jahr finden unzählige Sportveranstaltungen des CISM auf weltweiter, kontinentaler, nationaler und regionaler Ebene statt.Sport und Solidarität sind dabei die zwei Grundpfeiler, auf denen alle CISM-Veranstaltungen ruhen. Durch die sportlichen Begegnungen zwischen den Streitkräften verschiedener Länder sollen Freundschaften geknüpft und dadurch zum friedlichen Miteinander beigetragen werden. Sport ist darüber hinaus zu einem wichtigen Mittel in der Stabilisierung von Konfliktregionen geworden. Der CISM-Rat organisiert zum Thema „Sport und Frieden“ regelmäßige internationale Symposien und Seminare. Seit 1995 organisiert der Rat angelehnt an die Olympischen Spiele in einem Turnus von vier Jahren die Military World Games sowie seit 2010 die Military Winter Games.





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