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Schützenverein : Neuer Hofstaat des Osdorfer SV hatte das nötige Glück

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

28 Teilnehmer machen beim 57. Königsschießen den neuen Hofstaat aus.

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2017 | 08:19 Uhr

Eine kleine Scheibe mit viereinhalb Zentimetern Durchmesser, aufgehängt in 50 Metern Entfernung, ein Kleinkalibergewehr und ein Quäntchen Glück – mehr braucht es eigentlich nicht, um Schützenkönig beim Osdorfer SV zu werden. „Auf die Entfernung scheint die Scheibe so groß wie ein Kugelschreiberpunkt. Die als Bester zu treffen, ist reine Glückssache, das hat mit Können nichts mehr zu tun. So hat jeder die Chance, einmal König zu werden, und nicht nur unsere Besten“, erläuterte Gerd Urlaß, Spartenleiter bei den Osdorfer Schützen, beim traditionellen und mittlerweile 57. Königsschießen.

38 aktive Schützen und zwölf Jugendliche zählt die Schützensparte, 28 nahmen beim Königsschießen teil, zwölf davon schossen um die Königswürde, nachdem zuvor der scheidende König, Uwe Siemsen, abgeholt worden war. Bei der Proklamation im Rahmen des Königsballs in Dibberns Gasthof, zu dem gut 40 Schützenbrüder und –schwestern kamen, lüftete Urlaß dann das Geheimnis um den Hofstaat, wobei er mit den Jugendlichen begann.

Der neue Jungkönig heißt Ole Kauper, die Königin ist für ein Jahr nun Lena Wessel. 1. Jungritter wurde Luisa Wessel, der 2. Jungritter ist Marvin Winkel – dieselben wie im vergangenen Jahr, nur die „Posten“ wurden neu ausgeschossen und sind nun anders verteilt.

Nicht so bei den Erwachsenen, bei denen der alte Hofstaat komplett durch einen neuen ersetzt wurde. Neuer Schützenkönig ist Frank Butler, der 1. Ritter heißt jetzt Gregor Franz und 2. Ritter wurde Gerhard Haß. Und auch dem neuen König blieb nach dem Ehrentanz mit Ehefrau Alexandra die Tradition nicht erspart: Gepackt von Schützenbrüdern wurde er gen Tresen getragen und musste eine Runde spendieren – man hat es nicht leicht als König. Aber was auf ihn zukommen würde, wusste Frank Butler. Bereits 2011 war er Schützenkönig des Osdorfer SV. Er betonte, dass man danach für fünf Jahre gesperrt wird und kein König werden kann. Im sechsten Jahr hat er die Chance genutzt und offenbar gleich wieder das nötige Glück gehabt.

Die weiteren Ergebnisse:

Pokal der Ex-Majestäten: Gerd Urlaß; Pokal der Nicht-Majestäten: Elfi Wessel; Pokal der Damen: Thea Lüthje; Ehrenscheibe der Damen: Alexandra Butler; Preisschießen der Damen: Thea Lüthje vor Alexandra Butler und Marlies Sommer; Pokale der Aktiven: Rene Wessel (Sieger Schützen); Gerd Olschewski (Sieger Altersschützen); Fritz Lüthje (Sieger Senioren) und Ernst-Günther Burmeister (Sieger Hans Ohms Gedächtnispokal).

 

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