Stadt setzt auf Gute Lösung und schnelle Hilfe : Neuer Gastro-Kiosk und ein mobiler Verkaufsstand

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04. Juli 2018, 06:45 Uhr

Eckernförde | Auch Bürgermeister Jörg Sibbel setzt alles daran, den durch Brandstiftung zerstörten reetgedeckten Hafenkiosk am Vogelsang möglichst schnell wieder aufzubauen beziehungsweise durch einen Neubau zu ersetzen. Noch in dieser Woche werde ein Gutachter der Versicherung den Schaden taxieren. Falls es sich – was zu vermuten ist – um einen Totalschaden handelt, wäre auch der Denkmalschutz für dieses Gebäude hinfällig. Unabhängig davon wird die Stadt die Kosten für einen Neubau ermitteln, sagte Sibbel. Unerlässlich für die Zulassung seien beispielsweise barrierefreie WCs, auch die Haustechnik müsse die aktuellen Erfordernisse und Vorschriften erfüllen.

Die ermittelte Summe sei dann „die Entscheidungsgrundlage“ für die Ratsversammlung, die das Geld für den Wiederaufbau oder Nachfolgebau freigeben müsste. Die Stadt hätte als Eigentümer und Bauherr die Finanzierungslücke aus der ausgezahlten Versicherungssumme und den tatsächlichen Baukosten zu tragen. Bürgermeister Sibbel sieht in der Wiederherstellung einer kleinen Kiosk-Gastronomie am Vogelsang durchaus „ein öffentliches Interesse“. Zum einen trage ein wie im Stile der „Natur-KostBar“ geführter Betrieb zu einer Belebung und Attraktivitätssteigerung des Borbyer Ufers bei, zum anderen würden auch die öffentlichen WCs benötigt.

Um die Zeit bis zur Neueröffnung im Sinne der Pächterin Simone Schmidt und der vielen Stammkunden zu überbrücken, müsse über einen „mobilen Verkaufsstand“ als Provisorium nachgedacht werden, sagte Sibbel. „Es ist wichtig, dass es jetzt weitergeht. Das sehen wir als Notwendigkeit an“. Der Ausfall mitten in der Saison und der Wegfall eines wirtschaftlichen Standbeins sei für die Pächterin „eine besondere Härte“.

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