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Leiter-Wechsel : Neuer Chef der Polizeistation Owschlag

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ralf Kossek (54) ist neuer Leiter der Polizeistation in Owschlag / Dienststelle soll im Oktober von drei auf vier Beamte aufgestockt werden

von
erstellt am 16.Jun.2017 | 06:02 Uhr

Owschlag | Mit Ralf Kossek hat die Polizeistation in Owschlag einen neuen Leiter. Der 54 Jahre alte Polizeihauptkommissar hat zum 1. Juni die Nachfolge von Lutz Kraack angetreten, der rund zwölf Jahre lang gemeinsam mit seinen Kollegen in der Gemeinde tätig war. Kraack wechselte auf eigenen Wunsch in den Stab der Polizeidirektion Neumünster. Kossek arbeitete 17 Jahre lang bei den Autobahnrevieren Neumünster und Schuby. Seit 1990 ist Ralf Kossek bei der Landespolizei, arbeitete zuvor beim Bundesgrenzschutz. „Es hat mich gereizt in eine Polizeistation zu wechseln“, berichtet er. Owschlag sei für ihn der optimale Dienstort, schließlich wohne er in Alt Duvenstedt und kenne die Region und die Menschen. „Das Orts- und Personenkenntnisse vorhanden sind, macht vieles leichter“, betont Hauptkommissar Andreas Tix, Revierleiter in Rendsburg.

Seine Kollegen in Owschlag sind Kommissar Bernd Claußen und Polizeihauptkommissar Dirk Kunze. „Wir hoffen, dass wir im Oktober einen vierten Beamten für Owschlag bekommen“, sagt Hauptkommissar Tix. Nach der Stationsreform 2015 wurden im Polizeirevier Rendsburg aus sieben Standorten nur noch drei – Owschlag, Osterrönfeld und Fockbek. Zuständig sind die Owschlager Polizisten auch für Borgstedt, Bünsdorf, Holzbunge, Rickert, Alt und Neu Duvenstedt. „Dafür wurde aber personell aufgestockt“, sagt Tix. So konnten längere Öffnungszeiten für die Bürger gewährleistet werden. Außerdem wurde die Sicherheit der Beamten dadurch erhöht, dass Schichten grundsätzlich zu zweit gefahren werden. Die Owschlager sind für die Sicherheit von rund 10  000 Bürgern zuständig.

Werktags leisten die Owschlager Beamten in der Station am Bahnhof ihren Dienst, von 7 bis 19 Uhr, ist diese für Bürger geöffnet. An den Wochenenden gibt es einen Schichtdienst, der gemeinsam mit den knapp 90 Kollegen aus anderen Landstationen gebildet wird, um die Präsenz in der Region zu erhöhen.

Bei seinen letzten beiden Einsatzstellen in Neumünster und Schuby hatte Ralf Kossek vor allem mit der Verkehrsüberwachung zu tun. Die Beamten kümmern sich um Gefahrgut- und Schwerlasttransporte und Verkehrskontrollen. In der Owschlager Station hat es der neue Leiter mit der ganzen Bandbreite von Kriminalität zu tun. „Da werde ich mich in viele Themen reinarbeiten müssen“, weis Kossek, beispielsweise Vergehen wie Stalking oder Familienstreitigkeiten, mit denen die Dorfsheriffs auch konfrontiert werden. „Gefahrenschwerpunkte gibt es in Owschlag nicht“, sagen seine beiden Kollegen Kunze und Claußen. Auch die vielen Flüchtlinge, die vor der Schließung des Försterhauses in Owschlag wohnten, seien „unauffällig“ gewesen.

Aber die Polizisten sind nicht nur da, wenn es ernst wird. „Sie geben auch Ratschläge und Tipps zur Prävention“, betont Andreas Tix.

 

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