Sport : Neue Vereinsstrukur beim GTV

Der Aufsichtsrat des GTV: (v.li.):Dr. Gerd Klette (stv. Vorsitzender), Gunnar Buchheim (Vorsitzender) sowie Berndt Neumann, Jürgen Lemke und Hans-Jürgen Doose.
Foto:
Der Aufsichtsrat des GTV: (v.li.):Dr. Gerd Klette (stv. Vorsitzender), Gunnar Buchheim (Vorsitzender) sowie Berndt Neumann, Jürgen Lemke und Hans-Jürgen Doose.

Gettorfer Turnverein will mit neuer Satzung durchstarten/ Aufsichtsrat hat Vorsand bestellt

shz.de von
01. März 2017, 07:41 Uhr

Gettorf | Im letzten Jahr gab es viele Diskussionen, wie es beim Gettorfer Turnverein weitergehen soll, zunächst wurde die neue Satzung sogar abgelehnt und es kam zum Stillstand. Schließlich konnte sich die Satzung doch noch durchsetzen. Zur neuen Vereinsstruktur gehören ein Vorstand und ein Aufsichtsrat. Deshalb gibt es jetzt keine Vorstands- sondern eine Delegiertenversammlung. Die erste fand in der Vorwochestatt, bei der auch der Aufsichtsrat gewählt wurde. Vorsitzender ist Gunnar Buchheim, zu seinem Stellvertreter wurde Gerd Klette gewählt. Weitere Aufsichtsratsmitglieder wurden neben Jürgen Doose zwei aus der Abteilungsarbeit bekannte Gesichter, Jürgen Lemke und Berndt Neumann.

„Mit dem neuen Konzept wollen wir mehr Menschen dazu ermutigen, ein Ehrenamt zu übernehmen“, erklärte Buchheim. Der Aufsichtsrat treffe alle strategischen Entscheidungen, der Vorstand führt diese durch und vertritt diese gesetzlich. „So wird den Ehrenamtlern der Rücken frei gehalten.“

Der Vorstand wurde am Montagabend vom Aufsichtsrat bestellt. Wie zu erwarten, wurde der Geschäftsführer, Thomas Glüsing, gemeinsam mit Sportkoordinatorin Eva Maecker und Finanzbuchhalter Bruno Stehn zum Vorstand ernannt.

Die Arbeit des Vorstandes ist ehrenamtlich. „Wir bekommen dafür keine zusätzliche Vergütung“, so Glüsing.

Sowohl der Geschäftsführer als auch der Aufsichtsratsvorsitzende sehen viele Vorteile in dem neuen Konzept. „Wir haben jetzt keine Zufallsabstimmungen mehr, sondern einen repräsentativen Querschnitt“, so Buchheim. Jede Abteilung des Vereins ist durch einen Deleggierten vertreten. Dieser wird repräsentativ von seiner jeweiligen Abteilung gewählt und kann für sie abstimmen. Dadurch würden die Delegierten mit einer ganz anderen Motivation zu der Sitzung gehen.

Positiv sei auch die Tatsache, dass Kinder durch dieses System besser vertreten sind: „Die Stimmen der Kinder zählen jetzt mit, das ist ein sehr großer Bereich, der vorher völlig unterrepräsentiert war“, so Glüsing.

„Wir hoffen inständig, dass sich diese Vorteile in den Köpfen unserer Mitglieder festsetzt“, so Buchheim. Es sei ein ganz anderes Arbeiten, wenn man sich als Ehrenamtler nicht mehr mit den gesetzlichen und operativen Dingen herumschlagen müsse. „Der Aufsichtsrat kann Ideen entwickeln und der Vorstand muss diese umsetzen.“

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen