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Verkehr : Neue Straße entspannt Parkplatz-Situation

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Kosel nimmt neue Straße Rewerkoppel ab / Im Breekstücken werden Parkplätze legalisiert

von
erstellt am 22.Dez.2016 | 06:52 Uhr

Kosel | Für Entspannung sorgt in Kosel die Fertigstellung der neuen Straße Rewerkoppel. Sie erschließt das gleichnamige neue Baugebiet und führt gleichzeitig zu einer Entlastung im südlich anschließenden Wohngebiet Am Breekstücken.

Gestern nahmen Bürgermeister Hartmut Keinberger und Gemeindevertreter Karl Walther, Michael Eggers vom Amt Schlei-Ostsee sowie Vertreter der ausführenden Firma Greve, des Ingenieurbüros Urban als Planer und Carsten Boldt vom Wasserbeschaffungsverband Mittelschwansen die Erschließungsstraße ab. Insgesamt fand die Bauausführung Gefallen, wie Planer Arne Saggau vom Büro Urban feststellte. So war neben der Straße auch eine Fußwegverbindung am Ende der Straße, hinter den Grundstücken zum Feuerwehrgerätehaus erstellt worden. Sie ist beleuchtet. Dank der Grundstückseigentümerin Antje Rewer konnte die Gemeinde das letzte Ende des Weges zum Gerätehaus auf ihrem Grundstück verschwenken, wie Keinberger erläuterte. Dadurch wurde ein alter und großer Baum erhalten. Die Straße Rewerkoppel erschließt vier verkaufte Grundstück, drei sind bebaut, und eine barrierearme Wohnanlage mit drei Einheiten, die die Gemeinde erstellte und vermietet.

Die neue Straße ist bei der Einfahrt von der Schwansenstraße als Sackgasse ausgeschildert. Eine Durchfahrt in die Straße Am Breekstücken ist nicht möglich, dort wurde ein Durchfahrt-Verboten Schild installiert. Vom Breekstücken ist die Durchfahrt hingegen frei. „Das sorgt für Entlastung“, sagte Keinberger.

Durch die zusätzliche Ausfahrt aus dem mit 37 Wohneinheiten sehr dicht bebauten Wohngebiet Am Breekstücken, entschärft sich die Parksituation. So musste der vorhandene Wendehammer Am Breekstücken freigehalten werden. Vor allem Müllfahrzeuge und auch Lkw-Lieferverkehr benötigten den Platz, um das Wohngebiet wieder vorwärts fahrend zu verlassen. Da es viele Autos und zu wenig Parkplätze in dem Gebiet gibt, wurde auch auf dem Wendehammer geparkt. Wiederholt hatte die Polizei dort Falschparker festgestellt und Strafzettel verteilt (wir berichteten). Die Stimmung unter den Nachbarn war sehr schlecht, darauf hatte Detlef Thom seiner Zeit im Bauausschuss auf die Parkprobleme aufmerksam gemacht (wir berichteten).

Da der Wendehammer nun nicht mehr als Wendeplatz zwingend vorgeschrieben ist, konnte die Gemeinde dort insgesamt acht Stellplätze (bisher drei) legal ausweisen. Bürgermeister Keinberger hat dafür bereits zwei Schilder anfertigen und installieren lassen. Zwei weitere Schilder mit der Aufschrift „4 Parkplätze – Bitte schräg einparken“ folgen noch. Sie werden in der Straße an zwei Verbreiterungen installiert und ermöglichen so acht statt bisher vier legale Stellplätze. „Die Rückmeldung der Bürger ist sehr positiv“, berichtete Keinberger. Er dankt den Bürgern seinerseits, dass ein Teil der Beschilderung auf Privatgrund ermöglicht wurde.

Morgen lädt die Gemeinde die Anlieger der neuen Straße um 16 Uhr zum Punschumtrunk an das Ostende der Straße ein.

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