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Fritz-reuter-schule : Neue Mensa steht vor der Tür

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Bau einer neuen Mensa und die ersten Fassadensanierungen an der Fritz-Reuter-Schule beginnen im März. Bis zum neuen Schuljahr soll das Mehrschichtsystem zum Essen Geschichte sein.

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2014 | 08:00 Uhr

Auf diese Nachricht hat der kommissarische Schulleiter der Fritz-Reuter-Schule, Simon Steinmetz, lange gewartet: Es geht bald lost mit dem Neubau einer Mensa an der Fritz-Reuter-Schule. Ab dem 10. März werden Essensausgabe und Speisesaal in einen Gemeinschaftsraum des Gemeinnützigen Wohnungsunternehmens (GWU) nur wenige Schritte entfernt vorübergehend umgesiedelt, damit der Anbau direkt an den bestehenden Speisesaal zügig fortschreiten kann. Das Fertigstellungsdatum ist ehrgeizig: In der zweiten Augusthälfte – rechtzeitig zum neuen Schuljahr – soll die neue Mensa bezugsfertig sein.

Das könnte sogar klappen, denn der von Architekt Eckhard Schmidt geplante Neubau wird ein reiner Speisesaal. In ihn wird keine Küchentechnik installiert. Stattdessen soll parallel zu den Arbeiten die Technik in der bestehenden Ausgabenküche erneuert werden. 59 Sitzplätze umfasst der 100 Quadratmeter große Anbau, der zwischen Eingangs- und Verwaltungsgebäude gesetzt wird und seinen Eingang zum Schulhof hat. Zusammen mit dem bestehenden Speisesaal direkt daneben stehen den Schülern dann insgesamt 80 Sitzplätze zur Verfügung. Auf einer kleinen Terrasse können sie auch draußen Platz nehmen. Schluss ist dann mit dem Essen im Mehrschichtensystem.

Parallel zum Bau der neuen Mensa wird der vollkommen marode Gang zwischen Haupteingang und Verwaltungsgebäude abgerissen und neu gebaut. Zusätzlich sollen bis August die Fassaden von Haupteingang und Verwaltungstrakt wärmegedämmt und saniert sowie die Fenster ersetzt werden. Bis 2018, so die Planung, sollen dann die Fassaden der weiteren Schulgebäude erneuert werden. Die Kosten für die Mensa liegen bei 845 000 Euro, die für die Fassadensanierung der Schulgebäude bei knapp 1,9 Millionen Euro – ein Signal der Stadt „als Wertschätzung für die Arbeit, die an der Schule geleistet wird“, sagt Bürgermeister Jörg Sibbel.

Damit erlebt die Fritz-Reuter-Schule nach 51 Jahren ihres Bestehens vielleicht eines ihrer aufregendsten Jahre: Neben Mensabau und Fassadensanierung sowie der Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule wird demnächst auch ein neuer Schulleiter eingesetzt. Der Schulleiterwahlausschuss tritt im März zusammen.

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