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Grünes Haus : Neue Impulse für die Jugendarbeit

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die kirchliche Jugendeinrichtung Grünes Haus steht kurz vor ihrer Wiedereröffnung – am 29. September ist es so weit. Klaus Kaiser wird neuer Jugendarbeiter.

Das „Grüne Haus“ in der St.-Nicolai-Straße 21 hat eine wechselvolle Geschichte. Nach 30 Jahren endete sie Anfang 2011 zunächst, nachdem festgestellt wurde, dass Einsturzgefahr bestand. Im August letzten Jahres folgte der Abriss, um an gleicher Stelle einen moderneren und größeren Jugendtreff zu errichten.

Gestern luden nun Propst Sönke Funck und Pastor Dirk Homrighausen (St.-Nicolai-Gemeinde) in den Turmraum der St.-Nicolai-Kirche ein, um über die Zukunft des Jugendhauses zu informieren. In drei Wochen, am 29. September, soll der Neubau nach knapp einem Jahr Bauzeit eingeweiht werden. Während letzte Baumaßnahmen noch vorgenommen werden, wurden erste personelle Entscheidungen bereits getroffen. Die Stätte für kirchliche Jugendarbeit wird künftig Pastor Klaus Kaiser, bisher mit der Jugendarbeit in der Kirchengemeinde Borby beauftragt, leiten. Kaiser habe in Borby bereits ein breites Feld der Jugendarbeit betreut, für das er auch künftig im „Grünen Haus“ zuständig sein werde, sagte Funck bei der Vorstellung. Aufgrund Kaisers Profession als Pastor erhofft sich Funck vor allem „geistliche Impulse“ für die Jugendarbeit.

„Das Grüne Haus soll ein offener Jugendtreffpunkt mit kirchlichem Schwerpunkt werden“ und in dieser Funktion einen wesentlichen Beitrag zur Vernetzung von Kirchenkreis, -gemeinden und der Stadt Eckernförde leisten, sagte Pastor Homrighausen. Seine bisherige Stelle als Jugendarbeiter in Borby gebe der 49-Jährige Kaiser daher auch nicht vollständig auf – vielmehr solle es durch die Besetzung Kaisers zu einer noch engeren Kooperation zwischen den Gemeinden Borby und Eckernförde kommen. Ole Halley, Pastor in Borby, freut sich, dass Kaiser der Gemeinde dadurch erhalten beleibt.

Die Vernetzung wird jedoch nicht nur auf personeller, sondern auch auf inhaltlicher Ebene forciert werden. So soll etwa der Eine-Welt-Laden im Erdgeschoss des Hauses, in dem Produkte aus fairem Handel verkauft werden, eng mit der Fair-Trade Kampagne der Stadt Eckernförde kooperieren. Im „Grünen Haus“ werden in Zukunft neben der Jugendarbeit außerdem der Arbeitsbereich „Street Work“ sowie die Pfarrstelle für touristische Arbeit, die von Damp nach Eckernförde verlagert wird, personell verankert sein.

Bis zur Einweihung Ende September wird Kaiser mit diversen Vorbereitungen baulicher Art beschäftigt sein, ehe er die Jugendarbeit aufnimmt. Erste Anstöße gab Kaiser bereits: Damit der Jugendtreff nicht brachliegt bis nachmittags die Jugendlichen kommen, werden in Zukunft auch Erwachsene in die Arbeit integriert. Derzeit sucht er dafür noch ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich zum Beispiel vormittags im Eine-Welt-Laden engagieren. Interessenten können sich persönlich im Kirchenbüro bei Frau Möllers, Kieler Straße 73, oder telefonischunter 04351/712 374 melden.

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erstellt am 10.Sep.2014 | 06:18 Uhr

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