Neuer Halt der Bahn in Eckernförde-Süd : Neue Haltestation am Domstag ab 2020/21 in Betrieb

Rechts des Bahnübergangs Domstag soll die neue Haltestation gebaut werden und 2020/21 in Betrieb genommen werden.
Rechts des Bahnübergangs Domstag soll die neue Haltestation gebaut werden und 2020/21 in Betrieb genommen werden.

Der Nahverkehrsverbund Nah-SH und die Bahn haben 2020/21 als „Realisierungsplan“ für die Inbetriebnahme der neuen Bahn-Haltestelle ausgegeben. Die Station entsteht an der Berliner Straße.

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13. September 2018, 12:27 Uhr

Die Bahnanbindung des südlichen Stadtteils Eckernfördes ist der Stadt seit längerem ein Anliegen. Im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzwesen am Dienstagabend im Technik- und Ökologiezentrum (TÖZ) in der Marienthaler Straße berichtete Stadtkämmerer Micha Wulf, dass die Stadt bereits 2016 Gespräche über einen zusätzlichen Haltepunkt mit dem Nahverkehrsverbund Nah-SH geführt habe. Es seien „konstruktive Gespräche“ gewesen und „lose Ideen“ entwickelt worden.

Der Zug in Richtung Kiel „steht 30 Minuten am Eckernförder Bahnhof herum“ und könnte früher losfahren, um einen zusätzlichen Halt in Eckernförde-Süd einzulegen, sagte Wulf. So würde „der Zeitpuffer genutzt, um einen zusätzlichen Halt zu generieren“.

Nach zweijähriger „Funkstille“ hätten sich Nah-SH sowie die Deutsche Bahn Station & Service dazu entschieden, gleich sieben Stationen im Land – eine davon in Eckernförde –, neu einzurichten. 13 Millionen Euro sollten dafür bereitgestellt werden, 75 Prozent der Kosten übernimmt das Land, 25 Prozent die Bahn. Als Standort für die neue Haltestelle in Eckernförde-Süd auf der Strecke Kiel – Eckernförde ist die Kreuzung Berliner Straße / Domstag gleich neben dem Bahnübergang ins Auge gefasst worden. „Das Projekt geht jetzt in die nächste Stufe“, sagte Micha Wulf. 2020/21 sei als „Realisierungsplan“ aufgerufen worden. Fest stehe, dass auf die Stadt durch den Bau und Betrieb der zusätzlichen Haltestelle keine Kosten zukommen. Der künftige Bahnsteig sei für Eckernförde und insbesondere die Bewohner der südlichen Wohngebiete eine „Attraktivitätssteigerung“.

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