Neue Geschäftsführerin kommt aus Heide

Verstärkung auf Chefebene: Imland-Geschäftsführer Dr. Hans-Markus Johannsen (rechts) neben seiner künftigen Kollegin Dr. Anke Lasserre und Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer.
Verstärkung auf Chefebene: Imland-Geschäftsführer Dr. Hans-Markus Johannsen (rechts) neben seiner künftigen Kollegin Dr. Anke Lasserre und Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer.

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26. Oktober 2018, 09:23 Uhr

Der Kreis macht bei der Neuausrichtung der Imland-Kliniken Druck. So beschloss der Kreistag, der zugleich die Mitglieder der Gesellschafterversammlung stellt, die Ärztin Dr. Anke Lasserre als zweite Geschäftsführerin zu verpflichten. Der Beschluss fiel am Abend einstimmig.

„Mit Frau Dr. Lasserre verstärken wir die Geschäftsführung um eine sehr erfahrene und fachlich versierte Führungskraft“, betonte der Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer. Zusammen mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Dr. Hans-Markus Johannsen stelle sich jetzt die Aufgabe, den 2015 eingeschlagenen Restrukturierungskurs zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen. Dr. Juliane Rumpf, Kreispräsidentin und Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, sagte: „Frau Dr. Lasserre steht als ausgebildete Fachärztin für eine moderne und qualitativ hochwertige Medizin.“ Johannsen und Lasserre kennen sich bereits aus der Zusammenarbeit im 6-K-Klinik-Verbund, einem Zusammenschluss regionaler Krankenhäuser im Land. Lasserre, die den neuen Posten spätestens am 1. Juli 2019 antreten wird, leitet als Geschäftsführerin die Westküstenkliniken in Brunsbüttel und Heide. Johannsen: „Für mich war Anke Lasserre in den zurückliegenden Jahren immer eine geschätzte Kollegin, mit der ich gern zusammen gearbeitet habe.“ Durch die Erweiterung der Geschäftsführung um ärztlich-medizinischen Sachverstand könnten die anstehenden Restrukturierungs- und Bauvorhaben deutlich schneller umgesetzt werden, so Johannsen weiter.

Für Anke Lasserre, die das Westküstenklinikum in den vergangenen vier Jahren laut Pressemitteilung mit guten wirtschaftlichen Ergebnissen geführt hat, ist die Fortsetzung ihrer Tätigkeit in Rendsburg eine spannende Herausforderung. „Als Medizinische Geschäftsführerin kann ich meine Ausbildung als Ärztin in vollem Umfang zum Tragen bringen und mich auf die Neuausrichtung des Krankenhausbetriebs konzentrieren.“

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