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Grund- und Gemeinschaftsschule : Neue Fachräume sorgen für neuen Schub am Pferdemarkt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Stadt als Schulträger stellt der Grund- und Gemeinschaftsschule eine Vielzahl modernster Fachräume zur Verfügung.

Eckernförde | Dass sich eine Schule vom Schulträger regelrecht beschenkt fühlt, kommt sehr selten vor. Die Grund- und Gemeinschaftsschule Eckernförde am Pferdemarkt macht keinen Hehl aus ihrer Dankbarkeit gegenüber der Stadt. Die Schulleitung und die Fachlehrer der Naturwissenschaften, Technik, Kunst und Musik fühlen sich „reich beschenkt“, wie es gestern bei einem Ortstermin mehrfach hieß, Rektor Johann-Christoph Alsen sprach von einem „Erntedanktag für die Schule“. Von 2012 bis 2015 hat die Stadt dort 4,3 Millionen Euro für neue Fachräume, die Mensa und den Stapelfeldt-Bau investiert, 2016 kommen weitere 283  000 Euro für die Sanierung der Klassenräume und Flure hinzu – zusammen knapp 4,6 Millionen Euro. „Wir haben es wirklich sehr gut“, sagte Alsen, der der Stadt für die kontinuierliche Unterstützung dankte. Man sei auch von der technischen Ausstattung auf dem neuesten Stand und „glücklich, eine Ausbildung auf hohem Niveau“ anbieten zu können.

Und diese hohe Investitionen sind sicht- und spürbar und machen sich schon jetzt positiv im Schulalltag bemerkbar. Die Ausstattung der neuen Fachräume inklusive der Nebenräume ist hervorragend und bietet Lehrern wie Schüler nahezu ideale Unterrichtsbedingungen. Auch die Bestückung mit Lehr- und Lernmittel sei sehr großzügig und suche im ganzen Land ihresgleichen, betonte Konrektor Eike Petersen. In den 24 neu geschaffenen Räumen mit einer Nutzfläche von 1200 Quadratmetern gibt es Smart- und Whiteboards für computergestützten Unterricht, dem die Schüler in der Regel sehr viel interessierter folgen als im herkömmlichen Rahmen mit Schulheft und Kreidetafel. Allein die Phalanx der neuen Fachräume beeindruckt: jeweils zwei Physik-, Biologie- und Chemieräume, ein Raum für Naturwissenschaften, zwei Kunsträume, zwei Technikräume, ein Werkraum, einer für Musik, zwei Computerarbeitsräume und eine neue Küche.

Die Stadt sei sich ihrer Rolle als verantwortungsbewusster und weitsichtiger Schulträger bewusst, betonte Bürgermeister Jörg Sibbel. Die Grund- und Gemeinschaftsschule sei „eine bedeutende Schule für den Standort Eckernförde“ und die einzige weiterführende Schule im Norden der Stadt. Nach dem vorläufigen Abschluss des über Jahre erfolgten Sanierungs- und Modernisierungsprozesses verzeichne die Schule schon jetzt eine Attraktivitätssteigerung. Die Entscheidung, die Grund- und Gemeinschaftsschule im großen Stil zu erneuern, sei ein einvernehmliches politisches Statement aller Parteien gewesen, so Sibbel, der die gute Zusammenarbeit des Eckernförder Büros LLP Architekten und der Schule hervorhob. Die Bauarbeiten hätten überwiegend in den Ferien stattgefunden, Zeit- und Kostenplan seien eingehalten worden.

Ein dickes Lob gab’s auch vom Elternbeiratsvorsitzenden Dirk Vetter, der auf den enormen Wandel im Schulalltag hinwies. Und den könne die Schule mit den „Investitionen in die Zukunft“ von der Spitze weg aktiv und positiv gestalten. Über einen solchen Standard wie am Pferdemarkt verfügten die wenigsten Schulen. „Auch die Schüler sind glücklich über dieses Angebot“, sagte Vetter.

Eine kurze Stippvisite in den Klassen bei laufendem Betrieb bestätigt die positive Entwicklung. Modernste Hardware vom Smartboard bis zum Chemielabor an den Wänden und Decken, aufmerksame Schüler trotz großer Klassen, eine sehr gute Ausstattung, reichlich Platz für Material und Lehrerutensilien in den Nebenräumen – Chemie-, Physik-, Kunst- und Musikstunden werden so zu besonderen Ereignissen.

Das gilt auch für den Technikunterricht von Jens Tedsen und seinem Kollegen. Zwei moderne neue Fachräume mit vorbildlicher Werkzeug- und Maschinenausstattung machen die Schule fast schon zur Werkbank. Die Schüler erwerben einen Bohrmaschinenführerschein und lernen im 10. Jahrgang sogar das Schweißen. „Wir fühlen uns wie im Schlaraffenland und staunen, was wir bekommen haben“, sagt Tedsen mit Blick auf die Ausstattung. Die Schüler stellen eigene Arbeitsablaufpläne auf und fertigen Werkstücke vom Solitaire-Spiel über blinkende Metallherzen bis hin zu Brückenkonstruktionen und Klappstühlen an.

Der Schulalltag an der Grund- und Gemeinschaftsschule ist zweifellos herausfordernder, anregender und interessanter geworden.

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erstellt am 24.Nov.2015 | 18:08 Uhr

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