Wrestling : Neue „Battle of Holstein“-Serie begeistert die Fans

So sehr sich auch Lokalmatador Gareth Noah und Brent Rogers (oben) mühten, das Match endete mit einem No-Contest. Sie gerieten außerhalb des Rings und kamen bis „Zehn“ nicht zurück.
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So sehr sich auch Lokalmatador Gareth Noah und Brent Rogers (oben) mühten, das Match endete mit einem No-Contest. Sie gerieten außerhalb des Rings und kamen bis „Zehn“ nicht zurück.

„Golden Boy“ Colt Sievers und Mad-S in der BoH-Wertung eine Runde weiter. Berliner Pascal Spalter einmal mehr der Publikumsliebling.

shz.de von
24. Juni 2015, 06:00 Uhr

Rieseby | Immer wieder etwas Neues einfallen lassen sich die Macher des Eckernförder Baltic Championchip Wrestling-Club (BCW). Die Zuschauer erlebten im Rahmen der neuen „Battle of Holstein“(BoH)-Show waghalsige Kampfeinlagen. „Wir haben eine Überraschung nach der anderen geboten, die sehr gut ankamen“, freut sich BCW-Vorsitzender Gerrit Wiebenson. Erneut erwies sich der 134 Kilogramm schwere und 1,91 m große GWF-Berlin-Champion Pascal Spalter (24) als Publikumsliebling.

„Ich bin zum ersten Mal dabei. So spannend habe ich es mir nicht vorgestellt“, wunderte sich auch der Riesebyer Wolfgang Hackbart. Durch den neuen Modus standen drei Turnier- und zwei Titelkämpfe im Vordergrund.

Den Auftakt bildeten Dan Devitt (Offenbach) und Colt Sievers (Goldstadt), der sich mit einem Swinning Neackbreaker als erster Teilnehmer für die zweite Runde qualifizierte. Im zweiten Match setzten sich erneut die Stralsunder Hanseatic Kings (Majestic Donovan & The Admiral Callahan) in einem Re-Match gegen Rebell Madness (Chris Tyson & The Headbreaker) aus Boston durch, da Letztere disqualifiziert wurden. Im zweiten BoH-Match folgte das überlegene Schwergewicht Mad-S Madsus (Flensburg) nach einer kräftigen Gladiator-Bomb gegen Leichtgewicht Bullet Dragon (Mexico) Colt Sievers in die zweite Runde.

Nach der Pause wurde der dritte BoH-Qualifikant zwischen Lokalmatador „Mr. BCW“ Gareth Noah und „The Irish Devil“ Brent Rogers (Kilkenny, Irland) ermittelt. Dieses Match endete als „No-Contest“, da beide nach einem spektakulären Flip von Noah außerhalb des Rings gerieten und bis „Zehn“ nicht wieder zurückkehrten. Damit verpassten sie die Qualifikation. Zum Re-Match um den BCW-National-Titel hatte „The Spearmachine“ Jinx den Oldenburger Hünen Tower (1,96 m; 114 kg) herausgefordert. Der Titelwechsel gelang nicht, da Tower disqualifiziert wurde. Unter der Leitung des kurzfristig eingesetzten Ringrichters „Noah“ sollte das mit Spannung erwartete letzte Match des Abends den BCW-X-Plosion Titelträger zwischen Pascal Spalter (1,91 m; 134 kg) und dem Hamburger DG Dash (1,86 m; 99,9 kg) ermitteln. Als DG Dash ein sehenswerter Einroller glückte, zählte der Ringrichter den Pin schneller als vorgeschrieben durch und erklärte DG Dash zum Sieger. Als Noah den Ring verließ, wurde er von den Spalter-Freunden Jinx und Brent Rogers in den Ring zurückgezogen. Spalter, der sich erneut verschaukelt fühlte, nahm diese Chance dankend an und brachte Noah mit einer gewaltigen Powerbomb auf den Ringboden.

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