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Neue Bänke und Mülleimer für die Spielplätze der Stadt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 16.Apr.2014 | 06:29 Uhr

Über viele Kinder auf den Spielplätzen der Stadt freuten sich die Spielplatzpaten im vergangenen Jahr. Die 13 Männer und Frauen kümmern sich regelmäßig um die 22 Spielplätze, deren Pflege die Stadt übernimmt, und treffen sich einmal im Jahr im Rathaus mit Bürgermeister Jörg Sibbel sowie Uwe Winkelmann und Uwe Schäfe aus dem Bauamt, um über den Zustand der Plätze zu berichten oder Verbesserungsvorschläge zu äußern. Dieses Mal standen Mülleimer und neue Bänke oben auf der Wunschliste. Seit 2003 gibt es die Paten , und es werden immer mehr, wie Sibbel am Montag feststellte. Diese gehen regelmäßig auf die Spielplätze, kontrollieren den Zustand, melden bei Bedarf Mängel und schlichten Streitigkeiten zwischen den Spielplatzbesuchern. Die Stadt gewährt dafür einen jährlichen Kostenzuschuss von 50 Euro. Auch die Unterstützung der Interessen der Kinder und Jugendlichen steht an erster Stelle, wenn sie sich zum Beispiel ein zweites Fußball-Tor wünschen.

Zurzeit betreuen 13 Paten die 22 Spielplätze. Unter ihnen sind Monika Büttner und Uwe Burscheid. Büttner kümmert sich bereits seit zehn Jahren ehrenamtlich um den Spielplatz am Kösliner Ring. Die 72-Jährige klagt über den Müll, der in der Sandkiste und in den Büschen abgelegt wird. Dort findet sie auch regelmäßig Alkoholflaschen, mit und ohne Inhalt, die teilweise zerbrochen sind. Die Glasscherben muss sie oft aufsammeln, denn sie sind für Kinder gefährlich. Auch über die zahlreichen Zigarettenkippen auf dem Spielplatz ist sie nicht glücklich. „Ich verstehe nicht, warum dort immer so viele Zigaretten herumliegen“, sagt sie. Um den Müll auf dem Boden zu reduzieren, wünscht sie sich einen Mülleimer. Bis jetzt gebe es jeweils einen an der Bushaltestelle, an den Sitzbänken sowie am Ende des Weges im Kösliner Ring.

Uwe Burscheid ist vor einem Jahr zur Gruppe gestoßen, nachdem er einen Bericht dazu in der Zeitung gelesen hatte. Da Eckernförde seine Heimatstadt ist, wollte er nach dem Ausscheiden aus der Kommunalpolitik gern etwas dafür tun. Nun betreut er den Spielplatz am „Ykærnehus“ und ist dort zwei bis drei Mal pro Woche unterwegs. Im Rahmen einer Müllaktion hat der 75-Jährige „viel Unrat auf dem Gelände entfernt“. Mit dem Zustand der Spielgeräte ist er zufrieden, trotzdem schlägt er für den Spielplatz eine bauliche Veränderung vor: Da das Holzdach des Spielturms verrottet ist, soll dies mit einer Lage Dachpappe repariert werden. „Ich würde das sogar selbst machen“, bot er seine Hilfe an.

Wer sich als Spielplatzpate ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich bei der Stadt unter Telefon 710-602 oder 710-663 melden. Für diese neun Spielplätze werden noch Paten gesucht: Holweg, Schulweg, Diestelkamp I+II, Bürgermeister-Jahn-Weg, Richard-Vosgerau-Straße, Kurt-Pohle-Straße, Dietrich-Bonhoeffer-Straße und an der DLRG-Hauptstation.

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