Galerie carlshöhe : Neue Ausstellung: „Verrückt nach...“

Sind alle „Verrückt nach...“ (v.l.): Regine Black, Kerstin Behrens, Britta Autzen, Brigitte Stöwsand, Guna Scheffler und Marion Loh.
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Sind alle „Verrückt nach...“ (v.l.): Regine Black, Kerstin Behrens, Britta Autzen, Brigitte Stöwsand, Guna Scheffler und Marion Loh.

Sechs regionale Künstlerinnen stellen in der Galerie Carlshöhe aus. Jede beschäftigt sich mit dem Thema „Verrückt nach...“

shz.de von
14. September 2013, 12:00 Uhr

Diese Frauen sind „Verrückt nach...“. Und so heißt auch ihre Ausstellung in der Galerie Carlshöhe, die morgen um 15 Uhr eröffnet wird. Sechs Künstlerinnen aus der Region zeigen Werke, die sich dem vorgegebenen Thema zuordnen lassen.

Marion Loh zum Beispiel ist verrückt nach Träumen. „Zu 80 Prozent handeln wir aus dem Unbewussten. Und auch unsere Träume folgen manchmal unbewussten Impulsen.“ Besonders interessiert sie der Übergang zum Bewussten und drückt ihn in ihren abstrakten Bildern durch Farbe und Form aus.

Nach Begegnungen mit Menschen ist Brigitte Stöwsand verrückt. die Psychotherapeutin überträgt die seelischen Zustände von Menschen in Landschaften, zeigt zum Beispiel blaues Meer als Ausdruck einer frierenden Seele.

Kerstin Behrens ist verrückt nach Farben, Formen und Strukturen. Ihre abstrakten Bilder beinhalten keine Botschaften, dennoch sind viele Interpretationen möglich, die sie dem Betrachter überlässt.

Für Britta Autzen steht die Interaktion im Mittelpunkt: Sie zeigt realistische Bilder von Menschen und Landschaften in schicksalhaften Momenten, die das Leben nachhaltig beeinflussen.

Neue Dinge anzufangen, danach ist Regine Black verrückt. Der Wahlspruch ihrer minimalistischen Bleistiftzeichnungen: „Ich möchte in Ruhe verrückt werden.“ Verrückt, im Sinne von den Blickwinkel ändern, eine neue Sichtweise erlangen.

Zu guter Letzt ist Guna Scheffler verrückt nach dem Himmel auf Erden. Die Bildhauerin stellt das dar, was nicht sinnlich wahrnehmbar ist: Kräfte, Wesenheiten, Ätherisches und Mystisches.

>Die Ausstellung ist bis zum 13. Oktober zu sehen: Mi 15-18 Uhr, Sa+So 14-17 Uhr

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