Ausstellung in gettorf : Neue Ausstellung in der Galerie

Farben und Formen in Acryl: Bernd Reimer aus Kiel stellt erstmals auf der Galerie im Autohaus Ohms in Gettorf aus.
Farben und Formen in Acryl: Bernd Reimer aus Kiel stellt erstmals auf der Galerie im Autohaus Ohms in Gettorf aus.

Hobbymaler Bernd Reimer stellt aus

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13. Januar 2015, 06:49 Uhr

Gettorf | Er beweist Gespür für Farben und Formen. Jedes seiner Bilder eröffnet dem Betrachter eine andere Welt. Hobbymaler Bernd Reimer aus Kiel stellt unter dem Titel „Bilderwelten in Acryl“ erstmals auf der Galerie im Autohaus Ohms im Gewerbegebiet Eichkoppel in Gettorf aus. Zur Vernissage am Sonnabend, 17. Januar, um 18 Uhr sind Interessierte eingeladen.

Um die 50 Bilder zeigt der 64-jährige Pensionär, der früher als Vermessungstechniker tätig war. Für ihn ist es die erste große eigene Ausstellung. Bilder von ihm waren jedoch schon in Ausstellungen in um Kiel zu sehen. Zur Malerei fand Bernd Reimer 2001, vor 14 Jahren. Auf der Kunstmeile in Kiel lernte er deren Initiator Joachim Hendrich aus Hütten kennen. Dieser lud ihn zu seinem Malkreis ein. Von da an ist er bei der Malerei geblieben. Zuerst probierte er Aquarelle, Gouachen mit wasserlöslichem Farbmittel aus gröber vermahlenen Pigmenten unter Zusatz von Kreide und Mischtechniken. Seit 2005 malt er in Acryl auf Büttenkarton, Malpappe und Holzmalplatten. „Die Acrylmalerei eignet sich gut für leuchtende, satte Farben“, weiß Bernd Reimer. Da realistische Farbtöne und feine Farbübergänge mit Acrylfarben jedoch deutlich schwieriger zu malen sind, bevorzugt er abstrakte und plakativ figürliche Themen. „Ich muss dann auch keine realistischen Bilder ma-chen“, sagt Bernd Reimer. Blumen und Landschaften sind ihm zu langweilig. Er komponiert lieber Farben, Linien und geometrische Formen. „Ich fange einfach mit der Grundierung an“, erzählt er. „Irgendwie entsteht dann etwas.“ Nur manchmal nimmt er sich etwas vor. Und anders als beim Aquarell sind in der Acrylmalerei Korrekturen möglich. Er kann wieder übermalen, wenn ihm etwas nicht gefällt.

Titel haben seine Bilder nicht. „Der Betrachter muss selber mit sich ausmachen, was er daraus sieht“, meint Bernd Reimer. Die Malerei empfand er als stets als Gegenpol zu seiner Arbeit. In der Malerei habe man die Freiheit, betont er. Im Beruf sei ja doch vorgegeben, was und wie man etwas macht. Künstlerische Vorbilder hat er keine. Er mag Kubistisches wie die Bilder von Pablo Picasso und Georges Braque. „Die Bilder gefallen mir“, sagt er. Nachmachen aber möchte er nichts. „Ich male das, was mir selber einfällt.“ Die Bilder von Reimer, die er auch verkauft, sind noch bis Ende März im Autohaus zu sehen.  


>Geöffnet ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18.30 Uhr, Sonnabend von 9 bis 14 Uhr und Sonntag (Schautag) von 10 bis 17 Uhr.










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