Neubau schließt Lücke

Den traditionellen Richtspruch für den Neubau an der Kirchhhofsallee übernahmen die Zimmerleute Tim Johannsen und Dennis Marxen (r.).
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Den traditionellen Richtspruch für den Neubau an der Kirchhhofsallee übernahmen die Zimmerleute Tim Johannsen und Dennis Marxen (r.).

Richtfest für Wohnhaus an der Kirchhofsallee Gettorf / Bezug im Sommer 2014

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07. Dezember 2013, 05:13 Uhr

Mancher hatte sich gefragt, ob Uwe Wagner die Einladung zum Richtfest am Neubau in der Kirchhofsallee 4 mit Orkantief „Xaver“ aufrecht halten könnte – doch er konnte. Bei eisigen Temperaturen und ein paar Sonnenstrahlen konnte der Bauträger mit künftigen Bewohnern und Vertretern der Gemeinde auf das 2,7 Millionen Euro schwere Objekt anstoßen, das eine langjährige Baulücke im Herzen des Ortes schließt.

Gut die Hälfte der 15 Wohnungen, die eine Größe zwischen 82 und 105 Quadratmetern haben, sei bereits verkauft, teilte Junior-Chef Lars Wagner mit. Jede ist barrierefrei, zudem hat das dreistöckige Haus einen Fahrstuhl und bietet den Bewohnern 35 Stellplätze in einer Gemeinschaftsgarage. Die künftigen Eigentümer, die wohl im Juli nächsten Jahres einziehen werden können, kommen zum Großteil aus Gettorf und dem Umland. Aber auch als Geldanlage von Personen, die nicht in der Region wohnen, seien die Wohnungen nachgefragt worden, ließ Mitarbeiter Tim Nielsen wissen.

Angrenzend an die Apotheke entsteht noch ein Nebengebäude, in dem voraussichtlich eine Physiotherapie-Praxis eröffnen werde, ließ Uwe Wagner wissen.

Bürgermeister Jürgen Baasch gestand, dass ihm die ursprüngliche Idee des Grundstückeigentümers Peter Krayenhagen, dort ein Ärztehaus zu bauen, zunächst besser gefallen habe. Leider sei daraus nichts geworden, erklärte er, zeigte sich von dem Neubau jedoch begeistert. „Durch die geschwungene Form wirkt der Baukörper nicht zu groß“, merkte Baasch an, dem als Maurermeister im Ruhestand besonders der Klinker Blomesche Wildnis auffiel. „Der hat so ein schönes Farbspiel“, schwärmte Baasch. Insgesamt sei es ein gelungenes Projekt für die Gettorfer Innenstadt.

Für die Gestaltung der Hauswand zum Friedhof hin, die anfangs im Bauausschuss kritisiert worden war, sind nun neben Rankpflanzen sechs Schaukästen vorgesehen, die den Vereinen im Ort Gelegenheit geben, sich dort zu präsentieren.

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