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Eckernförder Zeitung

24. Oktober 2017 | 09:49 Uhr

Gemeinderat : Netzausleger für Winnemark

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gemeindevertretung beschließt Anschluss an die Ortsentwässerung Nordschwansen und Aufstellung des OFS-Landschaftsmöbel.

von
erstellt am 09.Apr.2016 | 05:58 Uhr

Winnemark | Die Schleigemeinde Winnemark wird Standort für den sogenannten Netzausleger, den die Ostseefjord-Schlei (OFS) GmbH als touristisches Erkennungszeichen in der Region vorstellte (wir berichteten). Die Winnemarker Gemeindevertreter beschlossen Donnerstagabend einstimmig, ein solches Objekt in der Gemeinde zu installieren, wie Godber Peters von der Amtsverwaltung Schlei-Ostsee auf Nachfrage der EZ, mitteilte. Gab es bei der Sitzung des Bauausschusses in der Vorwoche noch kein einheitliches Stimmungsbild, so herrschte nun Einigkeit. Es wird mit Nettokosten von 10  000 Euro für das Objekt gerechnet, wobei Zuschüssen in Höhe von 4000 Euro von der Aktiv Region erwartet werden. Eine Festlegung auf einen Standort für das Möbelstück der Schleswiger Architektin Heda Silbernagel, das etwa dreieinhalb Meter hoch und gut vier Meter breit ist, erfolgte noch nicht. Wie im Bauausschuss wurden als mögliche Standorte Sundsacker, der Bürgerpark, der Sportboothafen und die Flächen beim Wappenstein angeführt. Bürgermeister Wilhelm Fülling kündigte an, bezüglich des Standortes noch weitere Gespräche zu führen, so Peters.

Den Handlungsbedarf zum Anschluss der Gemeinde Winnemark an die Ortsentwässerung Nordschwansen erkannte nach dem Bauausschuss nun auch die Gemeindevertretung. Es erfolgte ein einstimmiger Beschluss, dass Winnemark innerhalb von fünf Jahren der Ortsentwässerung Nordschwansen beitreten wird. Mit dem Beitritt geht das Schmutzwassernetz an die Ortsentwässerung Nordschwansen über. Die Gemeinde sorgt für den technischen Anschluss durch den Bau von nötigen Druckrohrleitungen zum Klärwerk Revkuhl. Zudem wird der Bürgermeister beauftragt, die Verwertung des Klärschlamms zu organisieren. Gravierende Auswirkungen auf die Höhe des Abwasserpreises würde ein Beitritt nicht haben, wie bereits im Bauausschuss ausführlich beraten wurde. In Winnemark beträgt die Abwassergebühr zurzeit 2,59 Euro pro Kubikmeter und in Revkuhl 2,65 Euro. Mit der Umstellung werden die Winnemarker Klärteiche ersetzt.

Beschlüsse der Gemeindevertretung:

>Die Bushaltestelle in der Ortsdurchfahrt der K 77 soll barrierefrei umgestaltet werden. Die Kosten werden durch die Gemeinde getragen.

>Die Gemeinde Winnemark übernimmt künftig den Jahresbeitrag ihrer Feuerwehrmitglieder. Im Jahr 2016 sind es 25 Aktive, jeweils werden 15 Euro an die Feuerwehr-Kameradschaftskasse überwiesen.

>Abgelehnt bei einer Enthaltung wird ein Zuschussantrag des Schützenvereins Nordschwansen-Dörphof für eine elektronische Trefferauswertung. Diese soll rund 15  000 Euro kosten. Die Ablehnung beruht auf dem Grundsatzbeschluss der Gemeinde, nur örtliche Vereine und Verbände zu bezuschussen.

> Das Feuerwehrgerätehaus soll mit einer Alarmanlage ausgerüstet werden. > Die Jahresrechnung 2015 wird beschlossen. Die Rücklage enthält zum Jahresende 2015 428  000 Euro, in 2015 wurden 135  000 Euro Überschuss zugeführt. Schulden hat die Gemeinde keine. In der Abwassersonderrücklage befinden sich 132  000 Euro.

> Der Entwurf des B-Plan Nr. 7 „südöstlich der Dorfstraße und nördlich der Straße Rebelswisch“ wurde beschlossen. Zugleich wurde die öffentliche Auslegung des Entwurfes festgelegt.

> Gemeindevertreterin Brigitte Sander informierte, das Udo Tieß nicht mehr der Fraktion der Wählergemeinschaft Winnemark angehört. Die Fraktion hat damit den Fraktionsstatus (mindestens zwei Mitglieder) verloren, heißt es im Protokoll der der Sitzung.

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