Naturkunst in luftiger Höhe

Rüdiger Ziegler mit einem Stern aus Holzstöcken.
Rüdiger Ziegler mit einem Stern aus Holzstöcken.

shz.de von
19. Juni 2014, 15:21 Uhr

Im Idealfall sind Kunstwerke in Museen untergebracht und vor der Witterung geschützt, doch Rüdiger Ziegler stellt seine Kunstwerke absichtlich in die Natur. Rüdiger Ziegler ist LandArt-Künstler und baut Kunstwerke aus Naturmaterialien wie Holz oder Muscheln.

Zurzeit kann man seine aktuellen Bauwerke auf dem Dach des Ostsee Info-Centers betrachten. Unter anderem können sich die Besucher Wellhornschneckenhäuser ansehen, die mithilfe eines Holzstabs aufeinander gesteckt sind. „Ich finde es faszinierend, was für eine Wirkung diese Schnecken haben. Die Häuser wirken so schwer, aber sobald der Wind aufkommt, bewegen sich die Häuser auf dem Stab so leicht hin und her“, sagt der studierte Landschaftsarchitekt. Seit nun mehr als 15 Jahren betreibt er LandArt und gibt in diesem Bereich auch Kurse. Er hat diese Art von Kunst gewählt, da es in diesem Bereich noch nicht so viele Künstler gibt.

Das Besondere an seiner Ausstellung ist, dass seine Exponate der Natur überlassen werden. Das OIC und er werden in den nächsten Wochen die Ausstellung dokumentieren. Es wird auf Bild festgehalten, wie das Wetter die Kunstwerke verändert. „Mit Glück stehen die Werke noch im Herbst oder Winter“, sagt Ziegler. Alle Kunstwerke können gerne auf Nachfrage im OIC angesehen werden.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen