Start der Winterfilmreihe : Naturfilmfestival Green Screen öffnet sein Filmarchiv

Freuen sich auf die zehnwöchige Green Screen-Winterfilmreihe: Organisatorin Dagmar Weinberger und Festivalmitarbeiter Carsten Füg.
Foto:
1 von 2
Freuen sich auf die zehnwöchige Green Screen-Winterfilmreihe: Organisatorin Dagmar Weinberger und Festivalmitarbeiter Carsten Füg.

Beliebte Winterfilmreihe startet am 19. Januar. Bis zum 23. März werden zehn Naturfilme im „Haus“ gezeigt.

von
12. Januar 2018, 06:06 Uhr

Eckernförde | Wer hat noch nicht, wer will noch mal – Green Screen startet am Freitag, 19. Januar, um 18.30 Uhr im Kommunalen Kino im „Haus“ an der Reeperbahn wieder seine bewährte und beliebte Winterfilmreihe. Zehn Vorstellungen mit ausgewählten Festivalfilmen 2017 sind im wöchentlichen Rhythmus jeweils freitags um 18.30 Uhr im Kommunalen Kino zu sehen, in dem 75 Zuschauer Platz finden (siehe auch Programmübersicht im Info-Kasten). Der Eintritt ist frei, Spenden werden aber gern entgegengenommen. Platzreservierungen sind nicht möglich, sollte der Andrang sehr groß sein und nicht alle Zuschauer Platz finden, wird der Film direkt im Abschluss um 19.30 Uhr ein zweites Mal gezeigt. Die Vorstellungen werden moderiert, auch der Moderatorennachwuchs soll sich dabei erste Sporen verdienen.

Die Winterfilmreihe trägt die Handschrift von Organisationschefin Dagmar Weinberger. Die pensionierte Lehrerin hat aus dem großen Fundus herausragender Filme zehn Streifen ausgewählt, „die das ganze Spektrum des Naturfilms abbilden“. Es sind große deutsche und internationale Produktionen dabei, es werden unterschiedliche Landschaftsräume und Tierarten gezeigt und es werden umweltkritische Themen beleuchtet. Wichtig ist Dagmar Weinberger „der Bezug zwischen den Filmen und uns in Eckernförde und an der Küste“. Das zeigt sich in den meisten der ausgewählten Naturfilme, die bis auf eine Ausnahme um die 45 Minuten lang sind. Meeresthemen passen ebenso zu Eckernförde und Schleswig-Holstein wie die Trakehnerzucht, die im nahe gelegenen Gut Ludwigsburg zu bestaunen ist. Daneben hat Weinberger besonders stark nachgefragte und ausverkaufte Filme ebenso ins Programm genommen wie auch eine kleine Auswahl preisgekrönter Produktionen wie beispielsweise „Megeti – Africas Lost Wolf“. Nicht fehlen dürfen Filme wie „Schwarze Tränen der Meere“, der sich mit den vielen vor sich hin rostenden Schiffswracks beschäftigt, die noch voller Öl und anderen belastenden Betriebsstoffen und damit eine Gefahr für die Meere sind. Im „Vorprogramm“ laufen kurze Filme, die während des Green Screen-Jugendfilmcamps im Wildpark Eekholt und beim Workshop in Tönning entstanden sind. Insgesamt verspricht die gelungene und sensible Auswahl ein zehnwöchiges Filmvergnügen für alle Liebhaber hervorragender Naturfilme. Die technischen Abläufe liegen in den bewährten Händen von Green Screen-Mitarbeiter Carsten Füg.

Seit 2013 kooperieren das Internationale Naturfilmfestival Green Screen und „Das Haus“ in der Winterfilmreihe. Zuvor liefen die „Winterfilme“ in der kleineren Location Ostsee Info-Center. Mit diesem Angebot möchten die Macher die Zeit zwischen dem zurückliegenden und dem kommenden Festival vom 12. bis 16. September verkürzen. Die frühe Anfangszeit 18.30 Uhr (Einlass 18 Uhr) ermöglicht es auch Kindern, die Filme zu sehen. Die Winterfilmreihe hat eine treue Fangemeinde, so dass sich ein zeitiges Einfinden im „Haus“ empfiehlt, um dabei sein zu können.

zur Startseite
Karte

Kommentare

Leserkommentare anzeigen