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Umwelt-Info-Zentrum : Natur mit allen Sinnen erleben

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Sommerfest des Umwelt-Info-Zentrums mit Eichhörnchen-Schutzstation erfreute sich großer Beliebtheit.

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2013 | 07:36 Uhr

Eckernförde | Die Umwelt spielerisch erleben, das ließen sich die Besucher beim diesjährigen Sommerfest im Umwelt-Info-Zentrum (UIZ) nicht entgehen. Sattes Grün, soweit das Auge reicht, dazwischen Themenbeete, die manchem den Fotoapparat zücken ließ.

Während Mitarbeiter Klaus Schnack, am Lagerfeuer einen Blick auf die Kinder warf, die ihr Stockbrot über dem Feuer garten, gab es im Info-Haus Kaffee und Kuchen und konnten im Zentrum des Geländes leckere Brötchen probiert werden, die unter den Händen von Bäcker Zimmermann je nach Teigart mit Hafer, Körner oder Sesam entstanden. "Gut 10 Minuten im Steinofen reichen völlig", erläuterte der 71-Jährige, der bisher bei jedem Sommerfest den Anlaufpunkt für die Leckereien aus dem Steinofen betreute. Rund 500 Brötchen kamen an diesem Tag aus dem Ofen, für eine kleine Spende fanden sie reißenden Absatz.

Wie geht es sich über einen Bohlenweg, wie fühlen sich Holzschnitzel unter den Füßen an oder balanciert man über einen schmalen Baumstamm? Etliche Familien haben es mit ihren Kindern ausprobiert, bevor es zum Eichhörnchengehege ging. Dort gab es für die Kleinen ein Eichhörnchen-Puzzle und ein Ringwurfspiel. Auch handtellergroße Ammoniten und das Bernsteinschleifen lockten die Besucher an. Einmal aussehen wie eine Katze oder ein Insekt, Sandra Piepiorka machte es mit ihrem mobilen Schmink-Atelier möglich. "Die Renner sind Schmetterling, Dracula, Schlange oder Spiderman", weiß ihre zehnjährige Tochter Paula.

Ganz schön ins Schwitzen trotz moderatem Wetter kam Merlin Bleibohm-Neubert. Er drehte als überlebensgroßes Eichhörnchen "Ecki" seine Runden und bracht so manche Kinderaugen zum Staunen.

Neben Führungen rund um das Eichhörnchengehege war nicht nur für Kinder die Fütterung von Eichhörnchenbaby "Holly" die Attraktion. Verbunden über das Netzwerk der Auffangstationen für Eichhörnchen, reiste Christina Börder von der Station Bremen extra mit dem wenige Wochen alten Tier an, um es den Besuchern auch aus der Nähe zu zeigen. "In diesem Jahr bekamen wir schon 80 Tiere, die wir aufpäppelten und dann wieder in die freie Bahn entließen", berichtete Eichhörnchenexpertin Moni Rademacher vom UIZ. In der Auffangstation leben mehrere Tiere ständig, die aufgrund von Handicaps in der freien Wildbahn keine Überlebenschance hätten.

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