Nanoora - die Nana vom Windebyer Noor ist fertig

An der liegenden Meerjungfrau haben Petra Niewöhner (von links), Beate Sieben, Angela Wilcke, Agnes Feldmann, Anna Brunner-Mocka, Tanja Grimm, Susanne Burmeister und Heidi Kreuziger (vorn) monatelang gearbeitet. Foto: Post
An der liegenden Meerjungfrau haben Petra Niewöhner (von links), Beate Sieben, Angela Wilcke, Agnes Feldmann, Anna Brunner-Mocka, Tanja Grimm, Susanne Burmeister und Heidi Kreuziger (vorn) monatelang gearbeitet. Foto: Post

Künstlerinnen mit und ohne Behinderung haben eine Plastik erstellt / Projektvorstellung am 9. November

shz.de von
02. November 2012, 07:16 Uhr

Eckernförde | In monatelanger Arbeit haben acht Künstlerinnen auf Carlshöhe eine vier Meter lange Plastik für den neuen Stadtteil geschaffen. Darunter waren auch drei Mitarbeiterinnen der Eckernförder Werkstätten. Unter der Leitung von Anna Brunner-Mocka ist eine liegende Meerjungfrau als Langzeit-Inklusionsprojekt entstanden.

Im April hatte die Gruppe angefangen, gemeinsam an der Freiluft-Skulptur zu arbeiten. Die Idee von der Künstlerin Anna Brunner-Mocka kam gut an, sie brauchte nicht lange nach Mitstreiterinnen zu suchen. Aus der Kunstgruppe in ihrem Atelier mit Teilnehmern der Werkstätten sagten Tanja Grimm, Petra Niewöhner und Susanne Burmeister zu. Außerdem kamen die Künstlerinnen Beate Sieben, Heidi Kreuziger, Angela Wilcke und Agnes Feldmann dazu. Alle arbeiteten einmal in der Woche nach Feierabend und das eine oder andere Wochenende an der "Nanoora" getauften Skulptur.

Der Name spiegelt die Verbindung von Natur und Kultur wider, die auf Carlshöhe einen hohen Stellenwert hat. Denn die farbenfrohe Machart ist an die berühmten Nanas der Künstlerin Niki de Saint Phalle angelehnt. Dass es sich jedoch um eine Meerjungfrau handelt, verweist auf das nahe gelegene Win debyer Noor.

"Die Zusammenarbeit mit der Gruppe hat großen Spaß gemacht", sagt Tanja Grimm. Auch Anna Brunner-Mocka findet, dass die Arbeit eine Bereicherung für alle gewesen sei. Unterstützt wurde die Gruppe von Marlies und Wolfram Greifenberg, dem Verein Natur und Kultur Carlshöhe, der Eckernförder Werkstatt und Hagebau Siemsen.

Die Meerjungfrau besteht aus Pappmachee, das mit einem Gemisch aus Glasfaser und Kunstharz verstärkt ist. Dadurch eignet sich die Skulptur, um draußen aufgestellt zu werden. Im kommenden Frühjahr wird ein Aufstellungsort auf Carlshöhe gesucht. Solange bleibt die Nanoora in der Galerie, Carlshöhe 78, wo sie am Freitag, 9. November, bei einem Empfang um 18 Uhr vorgestellt wird.

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