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AUsstellung : Nadel verpflichtet: Patchwork-Arbeiten in der Mühle Anna

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

VHS-Kursus präsentiert Auswahl seiner Arbeiten

Rieseby | Sie lieben Nadel, Faden und farbenfrohe Stoffe – die Teilnehmerinnen aus Heinke Schippers Volkshochschulkursen sind dem Patchworken verfallen und das im besten Sinne des Wortes. Was 2007 an der Volkshochschule in Rieseby begann, ist zu einer künstlerischen Passion geworden. Niemand kann das besser verstehen als VHS-Leiter Robert Schulze, selbst Maler und kreativer Kopf, der die Grußworte zur Eröffnung der neuen Ausstellung sprach.

Im Göbelschuppen an der Mühle Anna hatten sich zahlreiche Besucher eingefunden, als Robert Schulze Heinke Schipper und ihrem Kursus den eigenen Dank aussprach. „Ihr könnt stolz auf eure Arbeiten sein“, so Schulze, „und ich bin stolz, dass wir euch an unserer Volkshochschule haben.“ Heinke Schipper nahm das Lob gerne entgegen, bedankte sich auch herzlich für die Unterstützung seitens der VHS. Ihr ebenso herzlicher Dank ging an den Mühlenverein, der einmal mehr Platz geschaffen hatte in den eigenen Ausstellungsräumen des feinen und gepflegten Heimatmuseums. „Wir sind dankbar, dass wir hier sein dürfen“, so Heinke Schipper, die weiß, dass die heimatkundlichen Sammlungen des Vereins für die Zeit der Patchwork-Ausstellung zusammenrücken müssen. Sie hofft aber, dass sich am Ende beide Ausstellungen gegenseitig befruchten und Zuschauer anlocken.

Mit gut 150 Ausstellungsstücken haben es sich die Patchworkerinnen auch richtig bequem gemacht. Ob große Quilts, Läufer, Decken, Wandbilder oder Taschen – mit Patchwork lässt sich so ziemlich alles gestalten, was die eigene kreative Ader hergibt. Patchwork – eine 3000 Jahre alte Handwerkskunst, die einst aus dem Orient nach Europa kam, hat ihren Ursprung in verzierten Sargdecken des alten Ägypten. Die Ausstellung der Volkshochschule zeigt hingegen kräftige Farben, lebensfrohe Bilder und alltagstaugliche Gegenstände – alle handgefertigt und jedes für sich ein Unikat. „Manchmal ist die Arbeit ein echter Kampf“, sagt Helga Lahann, die gerade bei großen Arbeiten immer wieder mit sich ringt und nach der besten künstlerischen Lösung sucht. Trotzdem stehe immer der Spaß im Vordergrund, betont Heinke Schipper, die stolz ist auf die Arbeiten, die ihr Kursus einmal wieder zeigen kann.

Ein Motiv des letzten Kurses waren die Hundertwasser-Quilts, die ein Herzstück der Ausstellung sind. Daneben gibt es Taschen, Tischsets und andere Kleinigkeiten aus zum Kauf – zum Verschenken oder selbst behalten.

Die Ausstellung ist bis Sonntag, 7. September, in der Mühle an Sonnabenden und Sonntagen von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Wer also die Eröffnung verpasst hat, kann das Bad in Formen und Farben zu den genannten Zeiten nachholen. Wer selbst Lust aufs Patchworken hat, sollte unbedingt einen Blick ins neue Kursprogramm der VHS in Rieseby werfen: dort sind die neuen Patchwork-Kurse schon angekündigt.

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erstellt am 25.Aug.2014 | 06:00 Uhr

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